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DRK-Kindertagesstätte Wieren
Kindergartenleiterin: Ilka Jeworowski
Bollenser Weg 37
29568 Wieren
Internet: http://www.kiga-wieren.de
Telefon 0581 - 90 32 450 (Kindergarten) Telefon 0581 - 90 32 451 (Krippe)
Telefax 0581 - 90 32 430
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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- Konsultationskindertagesstätte -

drk-kiga-wieren

Vormittagsplätze: 65 Kindergartenplätze
30 Krippenplätze
Nachmittagsplätze: 25 Kindergartenplätze
Ganztagesplätze: 10 Kindergartenplätze
Öffnungszeiten: 08:00 - 12:00 Uhr
12:30 - 16:30 Uhr
08:00 - 14:30 Uhr
Sonder-Öffnungszeiten: 07:00 - 08:00 Uhr
12:00 - 13:00 Uhr
14:30 - 15:00 Uhr

Die Kindertagesstätte, bestehend aus einem Kindergartengebäude und einem separaten Krippengebäude, liegt am Ortsrand von Wieren in einem Neubaugebiet. Das Einzugsgebiet umfasst neben Wieren auch die umliegenden Orte.

Im unmittelbarer Umgebung zur Kindertagesstätte befinden sich
  • die Grundschule,
  • das Freibad,
  • ein Waldgebiet und ein Sportplatz.


Das großzügige und helle Krippengebäude ist ebenerdig angelegt. Die Grundfläche des Kindergartens verteilt sich über drei Ebenen. Die Gruppenräume selbst sind teilweise noch einmal in verschiedene Ebenen unterteilt, deren Funktionen nicht festgelegt, sondern von Kindern und Erzieherinnen situationsorientiert gestaltet wird.

Neben den Gruppenräumen gibt es:

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  • die Kindergartenbücherei,
  • den Medienraum,
  • die Experimentierwerkstatt,
  • das Atelier,
  • den Werkraum,
  • den Bewegungsraum,
  • das Traumstundenzimmer und
  • das Gesprächs- und Beratungszimmer.

Das weitläufige Außengelände ist hügelig angelegt. Auf dem Spielplatz befinden sich unterschiedliche Spielgeräte, die auf den großen Sand- und Rasenflächen verteilt sind. Ferner gibt es ein flexibles Fußballfeld, einen Nutzgarten, Obstbaumbestand, einen Tastpfad, einen Weidentunnel sowie viele Rückzugmöglichkeiten.

Die Entwicklungs-, Bildungs- und Zukunftsstätte DRK-Kindertagesstätte Wieren richtet die Betreuung, Erziehung und Bildung für Kinder nach dem niedersächsischen Kindertagesstättengesetz aus.

Die DRK-Kindertagesstätte Wieren nutzt in seiner pädagogischen Arbeit den situationsorientierten Ansatz als Handlungsleitlinie. Im Hinblick auf den Erziehungs- und Bildungsauftrag soll den Kindern durch eine vielfältige und durchdachte Angebotsstruktur ein breiter Rahmen geboten werden. Dieser ermöglicht es den Kindern ihre Fähigkeiten, Begabungen und Kompetenzen in sozialer, emotionaler, kognitiver und motorischer  Hinsicht zu entwickeln und zu festigen.

Die Erzieherinnen begegnen den Kindern zugewandt und unterstützend, fördernd und fordernd. Durch gezielte Beobachtung des einzelnen Kindes sowie dessen Lebenssituation und der Gesamtgruppe ist die Erzieherin in der Lage, den Kindern konkrete Angebote für ihre individuelle Entwicklung anzubieten.

Die Haltung der Erzieherinnen ist geprägt von Eigenschaften wie Flexibilität, Motivation, Kooperationswillen, Lernbereitschaft und Teamgeist. Das Team sieht die kontinuierliche Weiterentwicklung als Selbstverständlichkeit und nutzt dabei die persönlichen und fachlichen Stärken der einzelnen Mitarbeiterinnen.

Von besonderer Bedeutung ist dabei die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen der Einrichtung und den Eltern. Für eine gelingende Elternarbeit werden regelmäßige Elternsprechtage, Elterngespräche, Elternabende, Beratung, Hospitationen und Eltern-Kind-Aktivitäten angeboten. Die Eltern werden regelmäßig über die pädagogische Arbeit informiert, beispielsweise durch Elternbriefe, Pinnwände, Projektaushänge oder andere Dokumentationen. Die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte pflegen eine enge Zusammenarbeit mit dem Elternrat sowie mit dem Rat und der Verwaltung der Gemeinde Wieren.

Kurzbeschreibung der Einrichtung


Die DRK- Kindertagesstätte Wieren verfolgt im Besonderen drei Zielrichtungen:
  • eine gesellschaftliche Komponente zielt auf Kompensation ab, also darauf Chancengerechtigkeit für alle Kinder herzustellen,
  • eine  pädagogische Komponente strebt an, allen Kindern den Spaß am Lernen zu vermitteln, um die Motivation für lebenslanges Lernen zu schaffen,
  • eine zukunftsorientierte Komponente zielt auf den Erwerb von Schlüsselqualifikationen, wie soziale und kommunikative Kompetenzen, Selbstständigkeit, Experimentierfreude, Mut zum Risiko, Leistungsbewusstsein und Flexibilität ab.


Die Fachkräfte betrachten es als zentrale Aufgabe, anregende Entwicklungsbereiche und Lernbedingungen zu schaffen, die den Kindern einen Erwerb grundlegender Kompetenzen, Kenntnisse und Fertigkeiten zur erfolgreichen Lebensgestaltung ermöglichen. Diese Entwicklung von Kompetenzen geschieht durch den Erwerb von Wissen in enger Verbindung mit Handlung und Erfahrungen. Eine anregungsreiche Bildungsumwelt ist gekennzeichnet durch die Atmosphäre des lebendigen Forschens und Entdeckens.

Den Kindern wird eine Vielfalt von gegenständlichen und sozialen Erfahrungsmöglichkeiten, Bildungsanreizen  und Bildungsgelegenheiten angeboten. In diesem Rahmen bearbeitet der Kindergarten auch Aspekte von Partizipation, multi- und interkulturellem Lernen, Chancengerechtigkeit, Bildung und Zukunftsfähigkeit.

 

Die soziale Partizipation von Kindern

Soziale Partizipation ist ein Ansatz in dem einerseits soziale Basiskompetenzen wie Selbstwirksamkeitserleben, Perspektivenübernahme, Moralerziehung und Weiterbildung, Konfliktfähigkeit und Kooperationsfähigkeit gefördert werden und in dem andererseits die Kinder mehr Eigenverantwortung und soziale Verantwortlichkeit entwickeln.

Werden die Kinder an der Gestaltung ihrer Lebenswelten beteiligt, dann wachsen die Identifikationen mit den geschaffenen Gruppenwerten, die Verantwortung für die Einhaltung der gemeinsam ausgehandelten Regeln und die Bereitschaft, sich auch in Zukunft mit eigenen Vorschlägen an der Ausgestaltung des Gruppenlebens zu beteiligen.

 

Die Sprachförderung

Die Fähigkeit zur Kommunikation und Sprache ermöglicht den Kindern den Zugang zur Welt und zu sich selbst. Sprachförderung erfordert eine bewusste und gezielte Gestaltung der Kommunikation und Interaktion mit den Kindern in der täglichen Praxis.

Kinder lernen Sprache nur durch den kommunikativen Einsatz. Sie brauchen Aktivitäten und Dialoge, die mit Sinneswahrnehmungen, Bewegungs- und Handlungserfahrungen verknüpft sind, dabei stehen die kindlichen Erfahrungen mit der Buch-, Erzähl- und Sprachkultur im Vordergrund.

 

Die Kindergartenbücherei

Die Kindergartenbücherei wird als Lesezimmer, Rückzugmöglichkeit und an dem einmal wöchentlich stattfindenden Büchereitag, bei dem die Kinder sich Bücher für eine Woche ausleihen können, genutzt. Der Kindergarten zielt damit auf eine dauerhafte Freude und positive Beziehung zu Büchern ab. Daneben werden das Sprachverständnis und die Sprachfähigkeiten gefördert, der aktive und passive Wortschatz erweitert und somit die Grundlage für Lesekompetenz gelegt.

 

Der Medieneinsatz

Die Kindertagesstätte Wieren möchte einerseits Medien- und Anwendungskompetenz zum Computer, andererseits die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen, kritischen und kreativen Auseinandersetzungen mit dem PC vermitteln. Die Kinder erfahren einen sinnvollen Umgang mit dem PC, nutzen ihn mit anderen als kommunikativen Ort und experimentieren mit ihm – so erobern sich Kinder die neuen Medien unter Anleitung und Begleitung.

 

Das Traumstundenzimmer

Stress und Anspannung sind heute schon für viele Kindertagesstättenkinder nichts Unbekanntes mehr. Sie lernen im Traumstundenzimmer durch Entspannungsgeschichten, Entspannungsmusik, Massagen, etc. ihren eigenen Körper besser kennen und Anspannungen zu lösen. Entspannung dient dem Gewinn neuer Energien und dem Abbau von Blockaden, so dass die Kinder sich uneingeschränkt und konzentriert mit ihrer Welt auseinandersetzen können.

 

Die Musik

Die Erzieherinnen bringen die Kinder mit verschiedenen Musikrichtungen, unterschiedlichen Künstlern und deren Werken in Berührung. Kinder entwickeln und vertiefen durch Wahrnehmung und Bewegung ihr Körpergefühl und Körperbewusstsein, ihre Konzentrations- und Merkfähigkeit. Beim gemeinsamen Erarbeiten, Miterleben und Mitempfinden der Musik entsteht eine Gemeinschaft, die das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe stärkt. Die Kindertagesstätte Wieren wurde für seine musikalische Förderung mit dem Gütesiegel „Felix“ ausgezeichnet.

 

Die Wald- und Wiesenwochen

In den Wald- und Wiesenwochen werden vorrangig die Sinne der Kinder, wie beispielsweise das Hören des Knackens der Kieferzapfen , das Riechen des Waldbodens und das Betrachten der Lichtspiegelungen bei Sonne und Wind, angesprochen. Durch frühes und aktives Beobachten und Erleben werden die Kinder für die Natur, wechselseitige Abhängigkeiten und Lebenszusammenhänge sensibilisiert. Auf dieser Grundlage können Kinder Verantwortung für die Umwelt entwickeln und wahrnehmen.

 

Die Experimentierwerkstatt

Die frühe Begegnung mit Naturwissenschaften hilft den Kindern ihr Denken zu erweitern, Gesetzmäßigkeiten zu entdecken und Sinnzusammenhänge zu erkennen. Wir verfügen über eine umfangreiche Ausstattung, mit der die Kinder in zahlreichen Feldern experimentieren und forschen können.

 

Das Atelier

Einerseits motivieren die Fachkräfte die Kinder im Atelier eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen, Empfindungen und Erlebnisse kreativ auszudrücken und ermöglichen ihnen, unterschiedliche Techniken kennen zu lernen, nachzuahmen und zu erweitern. Andererseits bringen sie die Kinder mit verschiedenen Kunstrichtungen, unterschiedlichen Künstlern und deren Werken in Berührung.

 

Altersgerechte Gestaltung und Kompetenzerweiterung im letzten Kindergartenjahr

Die Kinder sollen Handlungskompetenz entwickeln, mit der sie neue und ihnen unbekannte Anforderungen, Aufgaben und Herausforderungen, aufgrund stabiler Selbstsicherheit, neugierig, aufmerksam und angstfrei aufgreifen und mit Interesse, Ausdauer und Konzentration nach Lösungen suchen, ohne bei Misserfolg zu resignieren. Wo dies gelingt ist ein erfolgreicher Einstieg in die Schule nahezu selbstverständlich. Der Kindergarten hat ein einrichtungsspezifisches Konzept für die Arbeit mit den zukünftigen Schulkindern, hier „6er Bande“ genannt, abgestimmt auf die Altersgruppe und deren Entwicklungsstand im letzten Kindergartenjahr, entwickelt. Kindergarten und örtliche Grundschule haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe gegründet.