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Aus dem Mehrgenerationenzentrum 2012

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Archiv MGZ - Uelzen

Von Bollywood bis in die Galaxis

30. April 2012 Bericht von Linda Rommel, Zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im DRK-KV Uelzen

Sie kamen ins DRK-Mehrgenerationenzentrum Uelzen mit vielen guten Ideen, freundlich und aufgeschlossen. Die Rede ist von den Schülerinnen der Klasse 1 BFHS 1 der einjährigen Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege, Schwerpunkt Sozial- und Familienpflege, unter der Leitung der Lehrerin Natascha Kruse. Ein tolles Programm hatten Sie  für die Senioren-Gymnastikgruppe erarbeitet. Zunächst wurde persönlich Kontakt aufgenommen und die Muskulatur durch kleinere Jonglier-Übungen erwärmt.

Dann kam Bollywood ins Spiel: Bauchtanzrhythmen ertönten aus den Lautsprechern, die Hüften wurden gekreist und geschwungen und die charmanten Schülerinnen, in orientalische Gewänder gehüllt, übten geduldig mit den Seniorinnen die schmeichelnden Bewegungen.

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Nach einer Gymnastikeinheit ging es dann ab ins All. Galaktische Musik spornte alle an, wie das Raumschiff Enterprise durch den Raum zu schweben und abzuheben.

Mit wohlwollendem Applaus wurden die Schülerinnen nach einer Stunde fachpraktischem Unterricht im MGZ verabschiedet und die Gymnastikcrew würde sie bald gerne wieder begrüßen – vielleicht geht es dann um Sonnentanz und Prärieabenteuer.
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Künstler im DRK-Mehrgenerationenzentrum Uelzen
März 2012 Bericht von Gisela Gugel, Mitarbeiterin des MGZ

Da kriecht eine Schlange durch den Dschungel, das Meer tost um die Eisberge der untergehenden Titanic, farbenfrohe Schmetterlinge, Blumen, chinesische Zeichen, Drachen – das alles und noch viel mehr ist zu bestaunen im MGZ. Im Osterferienworkshop gestalteten kleine und große Künstler mit viel Fantasie, großem Eifer und viel Freude alte Holzstühle zu Kunstwerken. Bei der Vernissage gaben die Künstler bereitwillig Auskunft über ihre Ideen und verteilten selbstgestaltete Autogrammkarten. Auch der Malkurs hatte gute Ideen und stellte die vielfältigen Angebote des MGZ zeichnerisch auf Keilrahmen dar. Wer die Vernissage verpasst hat: keine Problem, die Stühle und die Bilder bleiben Teil des MGZ und der Cafeteria  und können jederzeit bestaunt und genutzt werden.

Ein herzlicher Dank gilt der Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg für die finanzielle Unterstützung zur Anschaffung der Materialien.

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Niedersächsische Mehrgenerationenhäuser arbeiten vernetzt /
Mehrgenerationenhäuser sind der Dorfbrunnen der Moderne

12. März 2012 Bericht von Linda Rommel, Zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im DRK-KV Uelzen

Hannover: Mehrgenerationenhäuser (MGH), sie sind Ersatzfamilie, sozialer Treffpunkt und kleine Volkshochschulen in einem. Ob es sich um den offenen Mittagstisch, Sprachkurse für MigrantInnen, PC-Kurse, haushaltsnahe Dienstleistungen, die Betreuung von Senioren oder an Demenz erkrankten Menschen oder um freiwilliges Engagement handelt: Die insgesamt 60 Mehrgenerationenhäuser in Niedersachen und Bremen sind inzwischen zu einer Art Dorfbrunnen der Moderne geworden und nicht mehr aus der Gesellschaft weg zu denken.

Am 12. März trafen sich 80 VertreterInnen aller niedersächsischen und Bremer Mehrgenerationenhäuser zu einem Vernetzungstreffen in Hannover-Döhren.

Frau Ursula Kopp, Vertreterin des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Frau Karin Wild, Vertreterin des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben sowie Frau Kofahl-Langmack und Frau Heckmann vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, und der Referent Herr Ulrich Mahner vom Niedersächsischen Städtetag überbrachten Grußworte.
Alle Redner begrüßten den Start des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser II und lobten die guten Vernetzungsstrukturen in Niedersachsen. Herr Mahner berichtete von der anstehenden Mitgliederversammlung des Städtetags, die unter dem Motto „Zukunft vor Ort gestalten“ stehe. Die dauerhafte Existenz der Mehrgenerationenhäuser könne dazu beitragen, dass „Menschen in jeder Phase ihres Lebens Gemeinschaft erleben können“. Er forderte von Bund und Land, die Voraussetzungen für eine gesicherte Finanzierung gemeinsam mit den Kommunen zu schaffen.

Es folgte ein Impulsreferat von Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Universität Gießen, mit dem Thema „Mehrgenerationenhäuser: Dorfbrunnen der Moderne“. Frau Prof. Dr. Meier-Gräwe stellte in Ihrem Referat deutlich heraus, warum Mehrgenerationenhäuser eine zeitgemäße sozialräumliche Struktur sein können, um das Geben und Nehmen zwischen verschiedenen Generationen und sozialen Milieus mit ihren unterschiedlichen Ressourcen und Bedarfen im Alltag zu stärken. Prof. Dr Meier-Gräwe ging besonders auf die Arbeitsmarktorientierung der Mehrgenerationenhäuser als Dienstleistungsdrehscheiben ein,  denn sie hält die derzeitige Konzentration in der Beschäftigungsförderung auf Industrie und Handwerk für eine „sozio- ökonomische Blindflugthese“.  „ErzieherInnen, LehrerInnen und Krankenschwestern arbeiten extrem wertschöpfend; in diesem Bereich zu sparen, ist schlichtweg abenteuerlich!“

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Innerhalb der Diskussion wurde von allen Teilnehmenden deutlich herausgestellt, wie wichtig eine dauerhafte, nachhaltige Förderung und Vernetzung aller MGHs, unabhängig verschiedener Förderprogrammen ist.

Den Nachmittag nutzten die TeilnehmerInnen, um in verschiedenen Workshops Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Im Mittelpunkt standen dabei die vier neuen Handlungsschwerpunkte des Aktionsprogramm II: Alter und Pflege, Integration und Bildung, Angebot und Vermittlung von haushaltsnahen Dienstleistungen und Freiwilliges Engagement.
„Besonders interessant fanden wir  den regen fachlichen Austausch mit den KoordinatorInnen der anderen Mehr Generationen Häuser“, resümiert Annette Denkena von DRK- Mehrgenerationenzentrum Uelzen.

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Das DRK-Mehrgenerationenzentrum Uelzen - ein kunterbuntes Haus
Groß und klein feiert gemeinsam Fasching
17.02.2012 Bericht von Anja Gaes, Praktikantin im MGZ

Am Freitag, den 17. Februar 2012 fand im DRK-Mehrgenerationenzentrum Uelzen die große Faschingssause statt. Unter dem Motto „Ein kunterbuntes Haus“ versammelten sich alt und jung und Närrinnen und Narren aus unterschiedlichen Kulturen in den verschiedensten Kostümen, um gemeinsam zu feiern. Prinzessinnen, Schornsteinfeger, Hippie und Pirat - alle waren dabei. Eingeläutet wurde die fünfte Jahreszeit mit einer Polonaise, anschließend tanzten alle zusammen voller Elan zum Fliegerlied.

Wer seiner Verkleidung noch den letzten Schliff geben wollte, konnte sich vom Jugendrotkreuz schminken lassen. Großen Spaß hatten alle Generationen bei den gemeinsamen Spielen und beim gemeinsamen Tanzen.

Mit viel guter Laune klang für die knapp 50 Gäste das Faschingsfest in der Karnevalshochburg nach dem großen „Kamelle Regen“ aus. Für die Verkostung sorgten die Konditoreien Ebeling und Tassler und die Firma Apetito.

Herzlichen Dank an dieser Stelle für die „süßen“ Spenden.

HÄKELN, STRICKEN und STICKEN
13.01.2012 Bericht von Linda Rommel, Zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im DRK-KV Uelzen

Jeder, wie es ihm gefällt, kann in geselliger Runde seinem Handarbeitstalent nachgehen. Immer montags und donnerstags von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr  wird im DRK- Mehrgenerationenzentrum Uelzen gehäkelt, gestrickt und gestickt. Natürlich darf der Austausch von neuen Ideen, von Tricks und Tipps genau so wenig fehlen, wie eine Tasse Kaffee oder Tee.

Handarbeitskreis


„Die Gruppe würde sich freuen, wenn auch Sie Interesse hätten, bei uns mitzumachen“, wirb Frau Große um neuen Nachwuchs, denn Jung und Alt verbindet immer wieder die Liebe zur Kreativität und dem Einfallsreichtum beim Handarbeiten. Kontakt bekommen Sie im DRK- Mehrgenerationenzentrum Uelzen unter der Rufnummer: 0581-90 32 410

Archiv

2009 - 2011

Beiträge des Mehrgenerationenzentrums Uelzen aus den Jahren 2009 - 2011 finden Sie hier!