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Aus dem Kreisverband

Tagespflege feiert Geburtstag
Seit einem Jahr werden Senioren betreut

Uelzen. Seit einem Jahr besteht die DRK-Tagespflege an der Ripdorfer Straße 11 in Uelzen, Rüdiger Schlechter,

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Bereichsleiter Altenhilfe, und der Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbands, Heinz Meierhoff, ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit den Gästen der Tagespflege auf den ersten Geburtstag anzustoßen.
Mit der Eröffnung der Tagespflege am 1. Oktober 2017 haben die DRK-Pflegedienste im Landkreis Uelzen gGmbH Neuland betreten. Aber schnell war klar, dass man auf dem richtigen Weg ist. „Die Gruppe hat sich gefunden“, sagt die Leiterin der Einrichtung, Ellen Culemann. Man freue sich aufeinander, die Begrüßung morgens sei immer sehr herzlich. „Auch die Mitarbeiter freuen sich jeden Tag aufs Neue auf die Gäste.“ Waren es in den ersten Wochen nur einige wenige Gäste, so ist die Gruppe heute mit 15 Personen ausgebucht. „Alle kommen wirklich gerne hierher“, sagt die Leiterin der Tagespflege, Ellen Culemann. Man sei inzwischen wie eine Familie geworden. „Unsere Gäste kennen sich untereinander, alle kommen sehr gut miteinander aus.“ Das Team der Tagespflege sorgt für einen geregelten Tagesablauf, denn viele ältere Menschen vereinsamen, wenn sie allein zu Hause sind. Nach einem gemeinsamen Frühstück schließt sich eine gemeinsame Zeitungsrunde an. Artikel werden vorgelesen und anschließend gerne diskutiert. Bei diversen Aktivitäten wie Gymnastik, Gedächtnistraining, Malen, Basteln oder auch Kochen und Backen sollen die Senioren ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten erhalten und verbessern. Wer möchte, kann mit anderen in der DRK-Wohnanlage oder am Ilmenauufer spazieren gehen.

Ein Hauptzweck der Tagespflege ist es, pflegende Angehörige zu entlasten. „Unsere Gäste können entscheiden, an wie vielen Tagen in der Woche sie herkommen möchten,“ sagt die Leiterin der Tagespflege.

Montags bis freitags hat die Tagespflege von 8 bis 17 Uhr, am Wochenende von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Es wird ein Fahrdienst angeboten, der auf Wunsch die Gäste morgens abholt und abends sicher wieder nach Hause bringt.

 

Präventionspuppenbühne der Polizei ist Gast
Förderung der generationsübergreifenden Zusammenarbeit

altUelzen. Mit einer Handpuppe, sie heißt Tobias und ist zehn Jahre alt, unternehmen nicht nur die Kinder der vierten Klassen der Schulen in Uelzen eine Reise durch das weltweite Netz. Auch die Gäste der DRK-Tagespflege in Uelzen machten sich mit Tobias auf die interessante Reise. Denn in den Räumen der Tagespflege an der Ripdorfer Straße 11 in Uelzen war die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Lüneburg zu Gast. Die Präventionspuppenbühne bietet Kindergärten und Grundschulen Präventionsprogramme an, bei denen das emotionale und soziale Lernen sowie das Vermitteln von Handlungskompaltetenz in Konflikten, die Sicherheit im Straßenverkehr und Grundkenntnisse für den Umgang mit dem Internet im Mittelpunkt stehen. Das Hauptthema der Präventionspuppenbühne bezog sich diesmal speziell auf das Thema Internet. Eindrucksvoll wurde in Form eines Puppenspiels dargestellt, welche Gefahren im Internet lauern und welche Auswirkungen es hat, wenn persönliche Daten in das Netz gestellt werden. Symbolisch wurde die Reichweite des World-Wide-Web durch Tierfiguren aus verschiedenen Ländern oder Kontinenten dargestellt. So traf er auf das Känguru Arnie aus Australien oder der Papagei Lori aus Südamerika. Nachdrücklich wurde aufgezeigt, wie schnell sich die Daten im Netz verteilen und wie schnell aus einer netten Plauderei eine offensichtliche Bedrohung werden könnte. 

altDer Besuch der Schulklassen und die Aufführung des Puppenspieles war für die Gäste der DRK-Tagespflege eine interessante und abwechslungsreiche Veranstaltung. Sie diente zudem der Förderung der generationsübergreifenden Zusammenführung.

Für die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung war Silke Munstermann von der Polizeiinspektion Uelzen verantwortlich. Sie ist für den Bereich Prävention im Landkreis Uelzen zuständig. Silke Munstermann hat im Anschluss an die Aufführung alle teilnehmenden Schulklassen persönlich besucht, um den Inhalt der Puppenaufführung zu bearbeiten und im Gespräch miteinander zu vertiefen.

 

Prüfung bestanden!
Alina Fromhagen und Thorben Kochen sind Notfallsanitäter

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Alina Fromhagen und Thorben Kochen freuen sich über ihre bestandene Prüfung zum Notfallsanitäter.

Uelzen. Sie bekommen das Grinsen aus dem Gesicht nicht mehr heraus: Alina Fromhagen und Thorben Kochen haben jetzt ihre Prüfung zum Notfallsanitäter bestanden. Das Büffeln hat ein Ende, jetzt können sich die beiden voll und ganz auf das konzentrieren, was sie am liebsten machen: anderen Menschen helfen.
„Das ist mein absoluter Traumberuf“, sagt Alina Fromhagen (21). Schon im Alter von drei Jahren habe sie gewusst, was sie später einmal machen wolle und zielstrebig daraufhin gearbeitet. Nach Abschluss der Schule hat sie ein Freiwilliges Soziales Jahr im Krankenhaus gemacht und hat dann ihre Ausbildung beim Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Uelzen begonnen.

Auch Thorben Kochan wollte immer im Rettungsdienst arbeiten. „Das ist auch mein Traumberuf“, sagt er. Der Beruf sei interessant und sehr vielseitig, man wisse nie, was einen in den nächsten Minuten erwarte. „Jeder Einsatz ist anders, es wird nie langweilig“, sagt Thorben Kochan.
Alina Fromhagen und Thorben Kochan sind der zweite Ausbildungsdurchgang zum Notfallsanitäter beim DRK-Kreisverband Uelzen, die ihre Prüfung bestanden haben. Das Berufsbild des Notfallsanitäters gibt es seit 1. Januar 2014. Die Ausbildung dauert drei Jahre und besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht an der Schule, der praktischen Ausbildung im Rettungsdienst und in der Klinik. Am Ende der Ausbildung erfolgt eine staatliche Prüfung. Der theoretische und praktische Unterricht wird in staatlich anerkannten Schulen durchgeführt, die praktische Ausbildung an genehmigten Lehrrettungswachen und geeigneten Krankenhäusern.

Michael von Geyso, Bereichsleiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Uelzen, ist stolz auf seine ehemaligen Auszubildenden. „Die Ausbildung und Prüfung sind sehr anspruchsvoll“, sagt er. So war es für ihn auch klar, beiden einen Job anzubieten. Thorben Kochan wird auf der Rettungswache Bad Bevensen, Alina Fromhagen in Uelzen eingesetzt werden.

 

Katastrophenschutzstab zu Gast beim DRK
DRK ist für Ernstfall gut aufgestellt

Uelzen. Die Katastrophenschutzstäbe A und B des Hauptverwaltungs-beamten des Landkreises Uelzen (KatStab HvB) waren zu Gast beim DRK-Kreisverband Uelzen und überzeugten sich von der Einsatz- und Leistungsfähigkeit des Roten Kreuzes im Fachbereich Rettung in Uelzen.

Mit der Eröffnung des DRK-Seminarhauses an der Miesbacher Straße 2 in Uelzen kann die Fort- und Weiterbildung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter auf hohem Niveau durchgeführt werden. Nicht nur die Fortbildung des Rettungsdienstes und der Bereitschaften werden dort durchgeführt, auch die Mitarbeiter des Pflegedienstes und des Bereichs Kinder, Familie, Jugend & Soziales führen zukünftig ihre Fortbildungen in dem mit modernster Medientechnik ausgestattetem Haus durch. So können Synergieeffekte geschaffen werden.

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Mit Einrichtung eines Hochregallagers im Hallenbereich des Seminarhauses wurde das Material der Bereitschaften in Uelzen zentral zusammengefasst. Außerdem wurde eins von zehn Außenlagern des DRK-Landesverbands Niedersachsen dort untergebracht. Es werden 15 Zelte (Gesamtfläche über 450 Quadratmeter), 700 Feldbetten, 1300 Einmaldecken, 300 Liter Infusionen und vieles andere mehr für den Landesverband eingelagert.

150 hauptamtliche Mitarbeiter im Rettungsdienst, 29 Fahrzeuge (Rettungs- und Krankenwagen, Notarzteinsatzfahrzeuge), rund 35 000 Fahrten und eine Kilometerleistung von über eine Millionen Kilometer pro Jahr – das sind die Zahlen, Daten und Fakten des DRK-Rettungsdienstes. Diese eindrucksvollen Zahlen präsentierte der DRK-Kreisbereitschaftsleiter Andreas Schulze in Vertretung für den DRK-Bereichsleiter Rettungsdienst, Michael von Geyso. Fünf Rettungswachen, zwei Standorte für Notarzteinsatzfahrzeuge sowie der Rettungshubschrauber sorgen im Landkreis Uelzen dafür, dass im Notfall schnelle Hilfe gewährleistet ist.

Des Weiteren sind im DRK-Kreisverband Uelzen zwei DRK-Bereitschaften (Uelzen und Bad Bevensen) beheimatet. Sie zählen 170 ehrenamtliche Mitglieder, die im vergangenen Jahr über 32 000 Dienststunden geleistet haben. Sie haben in 2017 250 Sanitätsdienste, 100 SEG-Einsätze (Schnell-Einsatz-Gruppe) und 200 Fahrten mit dem Schwerlast-Rettungswagen durchgeführt.

Bei einem Rundgang durch Seminarhaus und Bereitschaft sind die Fahrzeuge des Katastrophenschutzes ausführlich erläutert worden. Auch wurde die Einsatzmöglichkeit der Drohne demonstriert. Mit ihr kann im Schadensfall die Lage aus der Luft erkundet werden, so dass Einsatzkräfte gezielt geleitet und eingesetzt werden können.

Gemeindeschwester mit Herz
Gaby Rühmann in den Ruhestand verabschiedet

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Rüdiger Schlechter, Bereichsleiter Altenhilfe, verabschiedet Gabi Rühmann in den Ruhestand.

Nach knapp 32 Jahren im Dienste des Deutschen Roten Kreuzes ist Gabriele (Gabi) Rühmann jetzt in den Ruhestand verabschiedet worden. Im Rahmen einer Teambesprechung überreichte Rüdiger Schlechter, Bereichsleiter Altenhilfe beim DRK-Kreisverband Uelzen, ihr einen großen Blumenstrauß. „Ich gehe mit ruhigem Gewissen in den Ruhestand“, sagte Gabi Rühmann, „trotzdem habe ich immer viel zu tun.“

Am 1. Juli 1986 trat sie ihren Dienst beim DRK-Kreisverband Uelzen an und zwar als Gemeindeschwester in Rosche. „Ich hatte zu Hause einen Raum der als Sprechzimmer und Büro diente“, sagte Gabriele Rühmann, die von allen nur Gabi oder Schwester Gabi genannt wurde. Aber eigentlich haben die Menschen immer am Küchentisch sitzen wollen. „Dort wurden dann die Probleme, Sorgen und Nöte besprochen“, erzählt die ehemalige Gemeindeschwester. Es habe allerdings einige Zeit gebraucht, bis eine gute vertrauensvolle Basis aufgebaut worden sei. Man hat sich gegenseitig beschnuppert, erinnert sich Gabi Rühmann und schmunzelt. Das Vertrauen in die Arbeit der Gemeindeschwester war groß, die Zusammenarbeit mit dem Arzt vor Ort war selbstverständlich.

Der Übergang von Gemeindeschwester zur Mitarbeiterin im Pflegedienst war fließend. „Die Gemeindeschwesternstation wurde aufgelöst und ich war in der Pflege tätig“, sagte die gelernte Krankenschwester. Einige Jahre lang habe man auch die regelmäßigen Dienstbesprechungen noch bei ihr zu Hause, am besagten Küchentisch, durchgeführt. „Es war immer ein gutes Miteinander.“

Sie bedauert, dass sich die Zeiten verändert haben, „alles ist so schnell geworden, für die Menschen bleibt wenig Zeit“. Trotzdem sei sie immer mit Leib und Seele dabei gewesen und habe nie daran gedacht den Beruf zu wechseln.

 

Katrin Wiese übernimmt von Peter Vogt
Bereich Kinder, Jugend, Familie & Soiales unter neuer Leitung

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Katrin Wiese ist die Bereichsleiterin Kinder, Jugend, Familie & Soziales.

Uelzen. „Ich möchte nicht in die Fußstapfen von Herrn Vogt treten, sondern neue danebensetzen“, sagt Katrin Wiese, die neue Bereichsleiterin der Abteilung Kinder, Jugend, Familie & Soziales beim DRK-Kreisverband Uelzen. Sie hat am 1. Januar 2018 die Nachfolge des langjährigen Leiters der Abteilung, Peter Vogt, übernommen, nachdem er sich nach mehr als 28 Dienstjahren beim Kreisverband in den Ruhestand verabschiedet hat.

Rund 300 Mitarbeiter sind dem Bereich Kinder, Jugend, Familie & Soziales zuzuordnen. Sie sind in 25 Kindertageseinrichtungen, den beiden Mehrgenerationenhäusern in Ebstorf und Uelzen, in der Flüchtlingsunterkunft Nothmannstraße, den Jugendhilfezentren, Wohngruppen oder Hebammen tätig. „Das Aufgabenfeld ist bunt und vielfältig“, sagt die Bereichsleiterin, die schon im Frühjahr 2015 angefangen hat für den DRK-Kreisverband zu arbeiten. Mit einer Schwangerschaftsvertretung im Jugendhilfezentrum fing ihre Arbeit beim Kreisverband an. Anschließend hat sie sämtliche Abteilungen im Bereich „Juhi“ durchlaufen. Es ist schon ideal, dass ihr die Möglichkeit einer langen Einarbeitungszeit gegeben worden ist, weiß Katrin Wiese. „Es ist spannend zu sehen, wo überall Vernetzungen sind. Angefangen bei den Hebammen, Krippe, Kindergarten, Opstapje, Hippy, Hilfen zur Erziehung, Wohngruppen – wir bieten eigentlich ein Rund-um-sorglos-Paket an.“

Nach einer Ausbildung zur Sozialassistentin und den Studium „Dienstleistungsmanagement“ an der Uni Vechta, arbeitete Katrin Wiese für eine Saison in einem Kurklinikum auf der Insel Borkum. „Es war mir wichtig, auch in der Praxis zu arbeiten“, sagt sie. Nur so sei eine realistische Einschätzung der pädagogischen Arbeit möglich. Anschließend ging es zurück zur Uni in Vechta um dort das Masterstudium im Fach Gerontologie abzulegen. Von dort dann zurück in die Heimat nach Uelzen.

 

Arbeiten mit Zertifikat
DRK-Rettungsdienst: Kompetenter Partner für die Bevölkerung

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Rettungssanitäterinnen Josefin Lücke (von links), Vivien Wöhling, Stefan Beise (stellvertretener Bereichsleiter), Bereichsleiter Rettungsdienst Michael von Geyso und Dennis Maulhardt, Rettungssanitäter, mit dem Zertifikat und den neuen Krankentransportwagen des DRK-Rettungsdiensts.

Uelzen. Nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit hat der Bereich Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Uelzen eine turnusmäßige Rezertifizierung hinter sich gebracht. Kürzlich konnte das neue Zertifikat in Empfang genommen werden. Für die jetzt geltende DIN EN ISO 9001:2015 mussten neue Anforderungen erbracht werden. Aus diesem Grund wurden bereits vorhandene Prozesse, Verfahren und Analtweisungen kontrolliert, bewertet und gegebenenfalls angepasst. Neu im Blickpunkt sind die Prozesse Risiko-, Wissens- und Strategiemanagement. Um die beständig ansteigenden Kundenanforderungen erfüllen zu können, ist es wichtig Wettbewerbsfähig zu bleiben und so eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen.

Mit der Rezertifizierung ist jetzt auch die Rettungswache Bad Bevensen eine zertifizierte Lehrrettungswache geworden. So sind weitere Möglichkeiten geschaffen worden, Notfallsanitäter auszubilden. Derzeit werden beim DRK-Kreisverband Uelzen fünf Mitarbeiter zu Notfallsanitätern ausgebildet.

Um die täglichen Anforderungen im Rettungsdienst und Krankentransport zu erfüllen, wird im neu errichteten DRK-Seminarhaus ein spezielles Simulations- und Teamtraining durchgeführt. In enger Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Landkreises Uelzen, Theodor Fricke, werden spezielle Szenarien trainiert und anschließend gemeinsam besprochen und reflektiert. Nur durch eine beständige Weiterbildung kann das DRK den zunehmenden Anforderungen im Rettungsdienst gerecht werden, um so der Bevölkerung stets als guter Partner zur Seite zu stehen.

 

Von 120 zu 380 Mitarbeitern
Bereichsleiter Peter Vogt geht in den Ruhestand

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"Ich wünsche mir, dass sie auch in Zukunft auf wache, zugewandte, mitmenschliche Erzieherinnen und Erzieher treffen, die Freude daran haben, Kindern Entwicklungs- und Bildungsmöglichkeiten anzubieten, die ihnen das eigene Entdecken ermöglichen statt sie zu belehren und die die Kinder selbst in Planung und Entscheidungen einbeziehen." Peter Vogt.

Uelzen. Nach mehr als 28 Jahren beim DRK-Kreisverband Uelzen geht der Bereichsleiter für Kinder, Jugend, Familie & Soziales, Peter Vogt, zum Jahresende in seinen wohlverdienten Ruhestand. Zum Abschluss seiner Dienstzeit haben wir mit ihm gesprochen:

Herr Vogt, wann haben Sie beim DRK-Kreisverband Uelzen angefangen?

Ich habe am 1.6.1989 angefangen. Damals war ich eingestellt als Heimleiter des Kinder- und Jugendheims an der Ringstraße sowie zuständig für die Tagesgruppe im Gebäude an der Albertstraße 11. Das Heim hatte damals 22, die Tagesgruppe sechs Plätze.

Wie hat Ihre Abteilung damals ausgesehen, wie viele Kindergärten mit wie vielen Mitarbeitern gehörten damals zum DRK?

Das DRK hatte zum damaligen Zeitpunkt den Bereich Kitas und Hilfen zur Erziehung getrennt. Mit dem Abschied meines Vorgängers Werner Schröder, wurden am 1. August 1994 die beiden Bereiche zusammen gelegt.
Zu diesem Zeitpunkt hatte das DRK zehn Kindertagesstätten (Kita), am 1. August 1994 kam zwei weitere dazu. Die damalige Zahl der Fachkräfte kann ich nur noch schätzen, sie lag bei etwa 120.

Wie sieht Ihre Abteilung heute aus?

Heute haben wir insgesamt 24 Kitas, plus der Kita Gartenstraße, für die wir derzeit nur bis zum 31.7.2018 als Betreiber beauftragt sind. In den Kitas sind aktuell fast genau 300 Fachkräfte tätig. 

Wie hat sich die Arbeit in den Kindergärten von damals zu heute verändert?

Die Kitas erfahren in ihrer Arbeit kontinuierlich Veränderungen, so dass hier sicher nur die wichtigsten genannt werden können. Aus meiner Sicht sind die deutlichsten Änderungen die folgenden:

  • Krippen waren vor mehr als 20 Jahren die absolute Ausnahme. So gab es im ganzen Landkreis eine einzige Krippengruppe in der Kita am Ilmenauufer. Heute verfügen alle Gemeinden über Krippengruppen und der weitere Ausbau wird weiterhin vom Land bezuschusst, so dass die Zahl der Krippengruppe sicher noch steigen wird.
  • Der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz hat sicher viel dazu beigetragen, dass heute fast alle Kinder zwischen drei Jahren und dem Schuleintritt einen Kindergarten besuchen. Während man für einen Platz früher sehr schnell bei der Anmeldung sein musste, auch dann war nicht immer sicher, dass man einen Platz erhielt, bekommen heute alle Kinder ab drei Jahren sowie ein stetig wachsender Prozentsatz der Kinder im Krippenalter einen Platz in der Nähe des Wohnortes.
  • Die Bildungsarbeit in Kitas hat sich außerordentlich verändert. Während früher die Aspekte von Betreuung und Erziehung im Vordergrund standen, hat sich seit dem ersten so genannten „Pisa-Schock“ die Bedeutung der Kitas als erste Bildungseinrichtung außerhalb der Familie vervielfacht.
  • Neben sehr breit gefächerten Bildungsangeboten, die stets altersgerecht und spielerisch angeboten werden, kommt der Sprachförderung eine stetig wachsende Bedeutung zu. Immer mehr Kinder lernen in der Familie nur unzureichend sprechen und bedürfen hierzu einer gezielten Förderung. Das DRK betreibt inzwischen zahlreiche Sprach-Kitas.
  • In diesem Zusammenhang kommt der Zusammenarbeit von Kitas und Grundschule eine weitaus höhere Bedeutung zu als damals. Kita- und Schulfachkräfte sind immer mehr aufeinander zugegangen und planen heute vielfach den Übergang gemeinsam – zum Wohl der Kinder und der Familien.
  • Während früher die Halbtagsbetreuung der Regelfall war, beobachten wir seit vielen Jahren einen kontinuierlichen Trend zur längeren Betreuungszeiten, zwischenzeitlich oft als Ganztagsbetreuung. Hier spielt sich vor allem die starke berufliche Einbindung der Eltern wieder. Kitas erfüllen mit der Ausweitung der Betreuungszeiten den ursprünglichen Wunsch der Politik, die Vereinbarkeit von Beruf und Elternschaft sicherzustellen.
  • Überhaupt haben Eltern in der Kita stark an Bedeutung gewonnen. Eltern können heute in vielen Belangen der Kita und der pädagogischen Arbeit mitwirken und sich an vielen Planungen beteiligen. Sie werden ungleich intensiver beraten als in früheren Jahrzehnten und die Kitas verstehen sich nicht mehr nur für die Kinder verantwortlich, sondern auch als Unterstützer der Familien.
  • Auch die Bedürfnisse und Interessen der Kinder stehen heute mehr im Vordergrund der Betrachtung. Kitas früherer Jahrzehnte waren oft gehalten, durchaus sinnvolle pädagogische Programme abzuarbeiten. Heute betrachten die Fachkräfte die individuelle Situation des Kindes und der Kindergruppe und richten daran ihr pädagogisches Angebot aus. In diesem Kontext kommt der Partizipation, also der Beteiligung der Kinder an den Planungen und Entscheidungen in der Kita hohe Bedeutung zu.
  • Letztlich ist die Zahl der Kinder mit besonderem Förderbedarf enorm gestiegen. Während diese Kinder früher zumeist Sondereinrichtungen besuchten, nehmen die Eltern den politischen Willen zur Inklusion ernst und wünschen sich eine Betreuung ihrer Kinder in Regel-Kitas. Diese stellen sich darauf ein, in dem sie immer mehr Integrationsgruppen schaffen und für einzelne Kinder zusätzliche heilpädagogisch qualifizierte Fachkräfte vorhalten.


Gab es damals schon Jugendhilfe-Einrichtungen wie
- die Wohngruppen in Bollensen und Suderburg?

Die zwei Wohngruppen sind die Nachfolger des ursprünglichen Kinderheims. Im Gegensatz zu den früheren Heimgruppen sind die Platzzahlen hier sehr klein gehalten (4 und 6 Plätze). So entsteht eine andere Qualität der pädagogischen Arbeit, die sich an der sehr positiven Entwicklung der allermeisten jungen Menschen sowie an der hohen personellen Kontinuität der Fachkräfte orientiert. So ist meine Familie seit mehr als 25 Jahren Teil der Wohngruppe Bollensen.

- Flexible Hilfen

Die Flexiblen Hilfen sind ursprünglich als ambulanter Bestandteil des Heims unter dem Namen „Mobile Betreuung“ entstanden, um die Jugendlichen, die in ihren eigenen Wohnraum ziehen zu betreuen. So war eine frühere Entlassung mit entsprechenden Einsparungen bei den Jugendämtern möglich und abgesichert. Später wurden dann die flexiblen Hilfen daraus.

- Sozialpädagogische Familienhilfen

Ein Team der Sozialpädagogischen Familienhilfe gab es schon und war ursprünglich der Abteilung Kitas zugeordnet. Später wurde dann ein zweites SPFH-Team gegründet. Derzeit sind wir gerade dabei, die beiden Teams zusammenzuführen.

- Jugendhilfezentren Kagenberg und Albertstraße

Es gab die Tagesgruppe an der Albertstraße. Später wurden zwei weitere Tagesgruppen eröffnet. Aufgrund von Sparmaßnahmen der Jugendämter mussten diese geschlossen werden. Letztlich wurden die Tagesgruppen in die Jugendhilfezentren heutiger Form umgewandelt.

Warum wurden diese eingerichtet? Was hat sich verändert, dass diese Einrichtungen geschaffen wurden.

Wesentlicher Grund für die Gründung der ambulanten Hilfen, bzw. weiterer Tagesgruppen war der rückgehende Bedarf an stationären Heimplätzen.

Wie ist das Fortbildungsprogramm entstanden, seit wann kann es in diesem Umfang angeboten werden?

Im Jahr 1995 haben wir mit dem systematischen Qualitätsmanagement begonnen. In diesem Zusammenhang suchten wir eine Möglichkeit, unseren Fachkräften viel Fortbildung zu ermöglichen, ohne die finanziellen Möglichkeiten zu überfordern. Daher haben wir nach und nach eine breites Fortbildungsangebote für sozialpädagogische Fachkräfte in ganz Niedersachsen entwickelt, dass es ermöglicht, die finanziellen Belastungen für das DRK zu begrenzen. So ist das intensive Fortbildungswesen zunehmend zu einem Markenzeichen des DRK Uelzen geworden und trägt dazu bei, dass unsere Fachkräfte-Fluktuation ungewöhnlich gering ist. Inzwischen fahren unsere Referenten auch viel in auswärtige Kitas zwischen Südharz und Nordsee, um dort Fortbildung zu geben.

 

 

 

Mit Glasfaser für die Zukunft gerüstet
DRK übergibt Anträge an den Landrat

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Rüdiger Schlechter, DRK-Pflegedienste im Landkreis Uelzen gGmbH (von links), Landrat Dr. Heiko Blume und Heike Depner, Vorstandsmitglied beim DRK-Kreisverband Uelzen e. V..

Uelzen. Der Ausbau des Glasfasernetzes im Landkreis Uelzen ist auch für den DRK-Kreisverband Uelzen ein wichtiger Schritt in die digitale Zukunft. Heike Depner, Vorstandsmitglied im DRK-Kreisverband Uelzen e. V., und Rüdiger Schlechter von den DRK-Pflegediensten im Landkreis Uelzen gGmbh, übergaben jetzt 23 Anträge auf Glasfaseranschluss an den Landrat des Kreises, Dr. Heiko Blume. Weitere zwölf Anträge werden in der Antragsphase weiterer Cluster gestellt. Damit stellen sich DRK-Kreisverband und DRK-Pflegedienste zukunftsorientiert auf, denn die Technik ist die Grundlage für Anwendungsbiete, die mit der derzeit vorhandenen Verkabelung nicht möglich sind. Alle Generationen profitieren von dieser Technik.

Gerade der Bereich Telemedizin geht in seiner Entwicklung rasend schnell voran. Um den Anschluss an diese, sie ist gerade im ländlichen Bereich ein wichtiges Instrument der Kommunikation zwischen DRK-Pflegediensten, Ärzten, Krankenhäusern, Apotheken, nicht zu verpassen, will das DRK alle seine Standorte an das neue Netz anschließen. Die Mitarbeiter der Pflegedienste hätten so bei Bedarf einen schnellen Zugriff auf für den Patienten wichtige Informationen – die Informationslage wird in allen Belangen verbessert. Das steigert die Qualität der Versorgung des Patienten und verkürzt weitere Prozesse. Die moderne Struktur des Glasfasernetzes ist wesentlich ausfallsicherer als die derzeit vorhandenen Netze. Das bedeutet auch für den einzelnen Patienten mehr Sicherheit. Es wird die qualitative Datenübertragung im pflegerischen Bereich zu Krankenhäusern, Ärzten und Kostenträgern verbessern. So können die personellen Ressourcen deutlich besser für die pflegerische Versorgung genutzt werden.

„Hier entsteht eine kommunale Infrastruktur von herausragender Bedeutung. Und: Ein Glasfaseranschluss bis ins Haus eröffnet jedem Einzelnen ungeahnte Möglichkeiten der Kommunikation, Vernetzung und Sicherheit, nicht nur beruflich, sondern auch im Privaten“, sagte Dr. Heiko Blume.

Auch in der Verwaltung des DRK-Kreisverbands Uelzen können durch ein schnelles Netz Verwaltungsvorgänge optimiert werden.

Der DRK-Kreisverband Uelzen hofft, dass sich auch die Bürger im Landkreis Uelzen an das Glasfasernetz anschließen, so dass eine optimale flächendeckende Nutzung möglich wird.

 

Sozialministerin übergibt Auszeichnung
Couragierte Ersthelfer geehrt

Uelzen/Hannover. Im Rahmen des Welt-Erste-Hilfe-Tages hat die Niedersächsische Gesundheitsministerin Claudia Rundt den DRK-Aktionstag in Hannover besucht. Gemeinsam mit dem Präsidenten des DRK-Landesverbands Niedersachsen, Hans Hartmann, hat sie Menschen geehrt, die als Ersthelfer beherzt anderen bei einem Notfall geholfen haben. Unter ihnen war auch die Ebstorferin Gabriele Witt. Da sie aus gesundheitlichen Gründen nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen konnte, nahm eine Vertreterin des DRK-Kreisverbands stellvertretend für sie die Urkunde entgegen.

„Nur wenige Minuten können über Leben und Tod entscheiden. Die couragierten Frauen und Männer, die wir ehren, haben nicht gezögert und rasch gehandelt. Ihr Verhalten ist vorbildlich“, sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt. „Diese guten Beispiele und den Welt-Erste-Hilfe-Tag sollte jede und jeder von uns zum Anlass nehmen, sich wieder zu einem Kurs anzumelden und das Wissen über die richtige Hilfe aufzufrischen. Denn wir könnten die nächsten sein, deren schnelles Handeln in einem Notfall gefragt ist!“

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Alexander Reimann (von links), Maik Kretschmer, Bürgermeister Thomas Hermann, Ina Jacobj, Gesundheitsministerin Cornelia Rundt, Präsident Hans Hartmann, Maike Burchard und Meike Karolat, die für Gabriele Witt stellvertretend die Urkunde entgegengenommen hat.

Neben vier weiteren Helfern hat die Ebstorferin Gabriele Witt bei einem Verkehrsunfall, der nur wenige Meter von ihrer Haustür passierte, erste Hilfe geleistet. Ohne zu zögern hat sie einem schwerstverletzten zu Seite gestanden. „In vorbildlicher Weise haben alle fünf dem Autofahrer nach Kräften geholfen“, sagte Michael von Geyso, Bereichsleiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Uelzen.

„Sie haben ganz selbstverständlich Erste Hilfe geleistet und versucht, anderen damit das Leben zu retten. Sie sind ein Vorbild für uns alle und verdeutlichen zugleich, wie entscheidend es ist, bei einem Notfall hinzusehen und zu helfen“, würdigte auch der Präsident des DRK-Landesverbands, Hans Hartmann, das Engagement der Geehrten.

Der DRK-Kreisverband Uelzen wird Gabriele Witt die Ehrung in den nächsten Tagen übergeben.

 

Mitgliederwerbeaktion im Bereich Himbergen

04082017 Team Himbergen bearbDie Mitgliederwerbeaktion des DRK-Kreisverbands ist jetzt auch im Bereich der Himbergen gestartet. Ein Team ist unterwegs um neue und aktive Mitglieder zu gewinnen. Die Mitglieder des Werbeteams sind an ihrer Kleidung zu erkennen, zudem können sie sich ausweisen. Für Fragen zu dieser Aktion hat der DRK-Kreisverband eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer (0581) 9032125 werden alle Fragen zu dieser Aktion beantwortet.


Mitgliederwerbeaktion startet im Bereich der Stadt Bad Bevensen

4082017 Team Bevensen bearbDie Mitgliederwerbeaktion des DRK-Kreisverbands ist am Donnerstag, 10. August, im Bereich der Stadt Bad Bevensen gestartet. Ein Team ist unterwegs um neue und aktive Mitglieder zu gewinnen. Die Mitglieder des Werbeteams sind an ihrer Kleidung zu erkennen, zudem können sie sich ausweisen. Für Fragen zu dieser Aktion hat der DRK-Kreisverband eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer (0581) 9032125 werden alle Fragen zu dieser Aktion beantwortet. Parallel dazu sind Mitglieder des Teams im Breich Himbergen unterwegs.

 

Mitgliederwerbeaktion startet in der Einheitsgemeinde Bienenbüttel

Die Mitgliederwerbeaktion des DRK-Kreisverbands ist am 5. August, im Bereich der Einheitsgemeinde Bienenbüttel gestartet. Ein Team ist unterwegs um neue und aktive Mitglieder zu gewinnen. Die Mitglieder des Werbeteams sind an ihrer Kleidung zu erkennen, zudem können sie sich ausweisen. Für Fragen zu dieser Aktion hat der DRK-Kreisverband eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer (0581) 9032125 werden alle Fragen zu dieser Aktion beantwortet.

 

Mitgliederwerbeaktion startet in der Gemeinde Wriedel

Die Mitgliederwerbeaktion des DRK-Kreisverbands ist am Donnerstag, 3. August, im Bereich der Gemeinde Wridel gestartet. Ein Team ist unterwegs um neue und aktive Mitglieder zu gewinnen. Die Mitglieder des Werbeteams sind an ihrer Kleidung zu erkennen, zudem können sie sich ausweisen. Für Fragen zu dieser Aktion hat der DRK-Kreisverband eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer (0581) 9032125 werden alle Fragen zu dieser Aktion beantwortet.

 

Mitgliederwebeaktion startet im Flecken Ebstorf

Die Mitgliederwerbeaktion des DRK-Kreisverbands ist am Montag, 31. Juli, im Bereich des Flecken Ebstorfs und der Gemeinde Schwienau gestartet. Ein Team ist unterwegs um neue und aktive Mitglieder zu gewinnen. Die Mitglieder des Werbeteams sind an ihrer Kleidung zu erkennen, zudem können sie sich ausweisen. Für Fragen zu dieser Aktion hat der DRK-Kreisverband eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer (0581) 9032125 werden alle Fragen zu dieser Aktion beantwortet. Parallel dazu sind Mitglieder des Teams in der Samtgemeinde Rosche unterwegs.

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Die Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Uelzen, Simone Dirr, mit dem Team der Firma Kober.

Pfanzagl IngeInge Pfanzagl, Ortsvereinsvorsitzende in Ebstorf.


Mitgliederwerbeaktion startet in der Samtgemeinde Rosche

Die Mitgliederwerbeaktion des DRK-Kreisverbands ist am Sonnabend, 29. Juli, im Bereich der Samtgemeinde Rosche gestartet. Ein Team ist unterwegs um neue und aktive Mitglieder zu gewinnen. Die Mitglieder des Werbeteams sind an ihrer Kleidung zu erkennen, zudem können sie sich ausweisen. Für Fragen zu dieser Aktion hat der DRK-Kreisverband eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer (0581) 9032125 werden alle Fragen zu dieser Aktion beantwortet.

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Die Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Uelzen, Simone Dirr (links), die DRK-Ortsvereinsvorsitzende von Suhlendorf Doris Höhn (rechts) und das Team der Firma Kober. Die Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Uelzen, Simone Dirr (hinten links) mit dem Team der Firma Kober und dem Vorstand des DRK-Ortsvereins Rosche Margitta Schäfer (vorne links), Doris Höhn (vorne rechts) und Jessica Eichler (rechts hinten).

 

 

Mitgliederwerbeaktion startet in der Samtgemeinde Aue

Die Mitgliederwerbeaktion des DRK-Kreisverbands ist am Montag, 24. Juli, im Bereich der Samtgemeinde Aue gestartet. Ein Team ist unterwegs um neue und aktive Mitglieder zu gewinnen. Die Mitglieder des Werbeteams sind an ihrer Kleidung zu erkennen, zudem können sie sich ausweisen. Für Fragen zu dieser Aktion hat der DRK-Kreisverband eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer (0581) 9032125 werden alle Fragen zu dieser Aktion beantwortet.

Die zuständigen Behörden wurden von uns über diese Aktion in Kenntnis gesetzt.

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Das Team der Firma Kober mit der Ortsvereinsvorsitzenden von Nettelkamp, Gabriele Ravens (rechts) und der Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Uelzen, Simone Dirr. Das Team der Firma Kober mit dem Ortsvereinsvorsitzenden von Bad Bodenteich, Klaus Menkens und Simone Dirr. Das Team der Firma Kober mit der stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden von Ostedt, Lilo Schröder und Simone Dirr.

Mitgliederwerbeaktion startet in der Samtgemeinde Suderburg

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Die Vorsitzende der DRK-Ortsgemeinschaft Suderburg-Gerdau-Eimke, Simone Dirr, mit dem Team der Firma Kober.

Die Mitgliederwerbeaktion des DRK-Kreisverbands ist am Mittwoch, 19. Juli, im Bereich der Samtgemeinde Suderburg gestartet. Ein Team ist unterwegs um neue und aktive Mitglieder zu gewinnen. Die Mitglieder des Werbeteams sind an ihrer Kleidung zu erkennen, zudem können sie sich ausweisen. Für Fragen zu dieser Aktion hat der DRK-Kreisverband eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer (0581) 9032125 werden alle Fragen zu dieser Aktion beantwortet.

Das Ordnungsamt der Samtgemeinde und die Polizei sind über diese Aktion informiert.

 

DRK startet Mitgliederwerbung in
Stadt und Landkreis Uelzen

04072017 Kreuz WerbeaktionDer DRK-Kreisverband Uelzen e. V. startet am Montag, 10. Juli, eine Aktion, um neue und aktive Mitglieder zu gewinnen. Eine vom DRK beauftragte Firma wird durch den Landkreis gehen, um für Fördermitgliedschaften und aktives Engagement zu werben.

 

Bis Ende August wird die vom DRK-Kreisverband beauftragte Firma Kober GmbH Werbung und Informatik aus Aalen in Stadt und Landkreis Uelzen unterwegs sein. Die Damen und Herren der Werbeteams stehen in direktem Kontakt mit der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands in Uelzen, können sich als Beauftragte des DRK ausweisen und sind an ihrer Kleidung gut zu erkennen.

Die Werbeaktion beginnt am Montag, 10. Juli, in der Stadt Uelzen und wird sich dann in den Landkreis fortsetzten.

Für Fragen zur Werbung hat der DRK-Kreisverband Uelzen eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer (0581) 9032125 steht das DRK Rede und Antwort.

Des Weiteren sind die jeweiligen Behörden, die Ortsvereinsvorsitzenden sowie die Polizei über diese Aktion in formiert.

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Der Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbands, Heinz Meierhoff (links) und die Ortsvereinsvorsitzende des Ortsvereins Uelzen, Karin Schmidt (rechts) mit dem Team der Firma Kober aus Aalen.

Mit der Firma Kober GmbH, Werbung und Informatik, aus Aalen hat der DRK-Kreisverband Uelzen einen kompetenten Partner im Bereich des Fundraising gefunden. Das Unternehmen steht für Transparenz und Ehrlichkeit auf diesem Gebiet.

Als Partner von Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz und anderen gemeinnützigen Vereinen ist sich die Firma ihrer großen Verantwortung bewusst. Sie hat bereits an vielen Stellen in Deutschland mit dem Deutschen Roten Kreuz zusammengearbeitet und kann beste Referenzen vorweisen.

 

 

 

 

Eine Rose zum Dank
Senioren Residenz "An der Rosenmauer" überrascht Rettungsdienst

 052017 Rose Rettungsdienst
 Zum Dank für eine langjährige gute Zusammenarbeit pflanzte die Senioren Residenz Uelzen eine Rose an der Rettungswache in Uelzen.

Uelzen. Eine Rose ziert jetzt den Vorgarten des DRK-Rettungsdienstes, Bartholomäiwiesen 1 in Uelzen. Aus Anlass ihres 20-jährigen Bestehens beschenkt die Senioren Residenz „An der Rosenmauer“ in Uelzen Einrichtungen, die ihnen besonders nahe stehen, mit einer Rose. „Wir möchten uns auf diesem Wege für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Uelzen bedanken“, sagt die Leiterin der Einrichtung, Meike Jürs. Nach der Pflanzaktion wurden die Senioren von Bereichsleiter Michael von Geyso durch den Rettungsdienst geführt und erfuhren Wissenswertes über die Arbeit der 129 im Rettungsdienst angestellten Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und -sanitäter.

 

 

 

Training für mehr Sicherheit
Fahrer und Fahrzeug bei Fahrtraining an Grenzen gebracht

altUelzen/Embsen. Blinker rechts, Blinker aus, Achtung Fußgänger, Blaulicht an, hupen – die Kommandos kommen Schlag auf Schlag. Kommandogeber ist Hajo Goj, Trainer beim ADAC Fahrsicherheitszentrum Hansa Lüneburg in Embsen. Fünf Teams aus dem Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Uelzen nahmen am „Blaulicht-Training“, einem speziellem Training für Einsatzfahrzeuge, teil. „Wir haben heute Auszubildende zum Notfallsanitäter und Kollegen die noch nicht so lange im Rettungsdienst tätig sind, dabei“, sagt Florian Hempel, Notfallsanitäter und Praxisanleiter beim Rettungsdienst des Kreisverbands Uelzen. Alle sollen durch das Training mehr Sicherheit im Straßenverkehr bekommen. Mit insgesamt fünf Fahrzeugen, drei Rettungs- und zwei Krankentransportwagen, wurde dieses durchgeführt.

Das Training im Film: https://www.youtube.com/watch?v=tZ_MUyIAABM&t=67s

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Nach einigen theoretischen Einführungen, wie beispielsweise der richtigen Sitzposition hinterm Steuer und einer Einführungsrunde über das Testgelände starten die Teilnehmer mit einer einfachen Übung – zum Warmwerden. Kegelfahren. Dass man selbst bei einer so einfachen Übung viel verkehrt machen kann, erfahren die Teilnehmer nach der ersten Runde. „Den Blick immer ganz nach vorne gerichtet, nie direkt auf den Kegel vor dem Fahrzeug schauen“, rät Goj. Gesagt, getan – die Runde klappt!
Die nächste Hindernisrunde wurde dann schon etwas anspruchsvoller. Mit Tempo 30, 50 und 70 musste auf verschiedenen Untergründen gebremst werden. Diese meisterten alle schon recht gut, sie lernten das Fahrverhalten ihrer Fahrzeuge immer besser kennen.
Spannend wird es in Sektion 3 – als plötzlich Wassersäulen als Hindernisse aus dem Boden nach oben spritzen. Hier war Reaktionsschnelligkeit gefragt. Des Öfteren sind die Fahrzeuge altnur ganz kurz vor dem Hindernis zum Stehen gekommen – andere rauschten durch. Sie durften sich einen ironischen Kommentar von Hajo Goj anhören. Die Teilnehmer merkten schnell, dass Krankentransport- und Rettungswagen unterschiedlich bei einer Vollbremsung reagieren. Um alle Fahrzeuge besser kennenzulernen, wurden diese untereinander durchgetauscht.

Heftig wurde es dann nach der Mittagspause, hier war ein besonderer Stressparcours zu meistern. Berg hoch, enge Kurven, viele Hindernisse und diverse Anweisungen des Trainers mussten beachtet werden. Die ganze Konzentration von Fahrer und Beifahrer war gefordert, denn hier wurden sie künstlich ans Limit gebracht.
Nach mehr als sechs Stunden Training zogen alle Teilnehmer ein sehr positives Resümee: „Es hat uns viel gebracht, wir fühlen und auf unseren Fahrzeugen sicher.“ Auch habe man feststellen können, dass diese viel mehr können, als man ihnen zugetraut habe. (Fotos: Karolat)

 

Rettungsdienst im Einsatz
Verkehrsunfall fordert Einsatzkräfte

altRömstedt/Almstorf. Bei einem Verkehrsunfall am Abend des 20. Februar 2017, gegen 19.20 Uhr wurden auf der Landesstraße 253 zwischen Römstedt und Almstorf vier Personen schwer verletzt. Im Bereich des „Strother Kreuz“ kam es beim Queren der Fahrbahn zwischen zwei Fahrzeugen zu einem Zusammenstoß.

Glück im Unglück war für die Verletzten, dass zwei Rettungswagen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, inklusive eines Notarztes als Erste auf die Unfallstelle zu kamen. Sie leiteten die ersten Hilfsmaßnahmen ein und konnten eine genaue Lagemeldung an die Leitstelle geben.

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                                                    (Fotos: Karolat)

Diese entsandte daraufhin ein Großaufgebot zu Einsatzstelle.Neben den Feuerwehren aus Altenmedingen, Bad Bevensen und Römstedt fuhren zudem vier Rettungswagen sowie zwei Notarzteinsatzfahrzeuge die Unfallstelle an.

Gemeinsam mit den Brandschützern der Feuerwehr wurde die Befreiung von insgesamt drei Personen aus ihren Fahrzeugen vorbreitet. Mit hydraulischen Rettungsgeräten, konnten die Verletzten innerhalb von 30 Minuten aus den Fahrzeugwracks befreit werden.

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Einen bitteren Beigeschmack hatte der eigentliche Unfall auch noch: Nach Augenzeugenaussagen fuhren mindestens eine Handvoll Fahrzeuge an der gut sichtbaren Unfallstelle vorbei, ohne die lebenswichtige Erste Hilfe- und Rettungsmaßnahmen einzuleiten. In solchen Fällen kann gegen die betroffenen Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen unterlassender Hilfeleistung eingeleitet werden, so ein Polizeisprecher.

Die Straße blieb über mehrere Stunden lang gesperrt.

 

Zwei Schwerverletzte
Vorbildlicher Einsatz der Ersthelfer

29012017 Unfall B4 1Breitenhees. Ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 4 zwischen dem Suderburger Kreisel und der Ortschaft Breitenhees sorgte am Sonntag (29. Januar, gegen 21.45 Uhr) für den Einsatz zahlreicher Rettungskräfte. Ein mit zwei Personen besetzter Pkw war in Fahrtrichtung Breitenhees unterwegs, als dieser aus bislang ungeklärter Ursache, nach links von der Fahrbahn abkam, mit einem Baum kollidierte und schließlich auf der Fahrerseite liegen blieb.
Während die alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK-Rettungsdienst sich auf dem Weg zum Unfallort befanden, kümmerten sich Ersthelfer um die beiden verletzen Personen.
In enger Absprache mit dem Rettungsdienst, sicherten die Brandschützer aus Suderburg und Stadensen das Unfallfahrzeug mit einem speziellen Abstützsystem und Spanngurten gegen das Umstürzen.

290117 Unfall B4Parallel dazu versorgte der Rettungsdienst eine männliche, verletzte Person, die bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem PKW befreit werden konnte. Ein weiteres Team des Rettungsdienstes kümmerte sich um die verletzte Fahrerin, die nach den weiteren Sicherungsmaßnahmen und dem Auftrennen des Panorama-Schiebedachs ebenfalls aus dem Fahrzeug befeit werden konnte. Beide
Unfallopfer wurden anschließend ins Klinikum Uelzen bzw. Celle gefahren. Gegen 23 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr den Unfallort verlassen.

„Besonders hervorzuheben ist bei diesem Unfall, der vorbildliche Einsatz der Ersthelfer“, sagte Suderburgs Gemeindebrandmeister Reimund Mentzel. Dieses sei heutzutage nicht immer selbstverständlich.              (Fotos: Ph. Schulze)

 

Ekelfunde und zwei Waffen
34 Jahre Helferin in der Kleiderkammer: Donata Freude hat einiges erlebt

altUelzen. „Oh ja, ich habe einiges erlebt“, sagt Donata Freude, wenn sie auf ihre 34-jährige ehrenamtliche Tätigkeit in der DRK-Kleiderkammer zurückblickt. Kurz von Vollendung ihres 65. Lebensjahres hat sie sich entschlossen, sich ganz auf ihre Familie zu konzentrieren.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde dankte der Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbands, Heinz Meierhoff, Donata Freude für ihren Einsatz für das DRK. „Wer so lange ehrenamtlich tätig ist, dem gebührt großer Respekt und Anerkennung“, sagte Meierhoff und überreicht ihr Blumen und einen Einkaufsgutschein. „Sie haben viele Veränderungen der Gesellschaft mitgemacht“, sagte er.

Angefangen hatte Donata Freude Anfang der 90er Jahre, als die Kleiderkammer noch am Uelzener Bohldamm ihre Räume hatte. „Ich habe dort oft gedolmetscht und so war der Übergang, Helferin in der Kleiderkammer zu werden, fließend“, sagte Freude.

In den vielen Jahren als Helferin in der Kleiderkammer hat Donata Freude einige Umzüge mitgemacht. Vom Bohldamm zog die Kleiderkammer zum Sitz des DRK-Kreisverbands an die Ripdorfer Straße. Da hat es mir sehr gut gefallen, erinnert sich Donata Freude. Von dort aus zog die Kleiderkammer an die Albertstraße. Dort war dann einmal wöchentlich geöffnet Kleiderausgabe. An den anderen vier Tagen habe ich die Kleidung sortiert, erzählt Donata Freude. In der Albertstraße sei sie zwar alleine gewesen, trotzdem habe es ihr immer sehr viel Spaß gemacht.

Mit einigem Entsetzen erinnert sie sich aber auch an ganz besondere Funde in der Kleidung, die abgegeben wurde. „Zweimal habe ich eine Waffe gefunden“, sagte sie. „Einmal in einer Anzugjacke, einmal lag eine in einem Kleidersack.“ Sie habe sich sehr erschrocken und die Waffen selbstverständlich der Polizei übergeben. Aber auch besonders ekelige Funde, wie beispielsweise Reste von Pizza, gab es immer wieder. „Die Menschen sind teilweise sehr rücksichtslos.“ Schmunzelnd erzählt sie von einem Obdachlosen, der, damals noch am Bohldamm, sein Nachtlager zwischen Kartons aufgeschlagen hatte. „Da habe ich mich ganz schön erschrocken, als es sich auf einmal bewegte“, sagte Donata Freude.

Jetzt, mit Eintritt in den Ruhestand, genießt Donata Freude ihre freie Zeit mit ihren Kindern und Enkelkindern. Dienstags ist Enkeltochter Amy (5) glücklich ihre Oma ganz für sich zu haben. Dass sie noch einmal zum Helfen kommt, will Donata Freude nicht ausschließen. Erst einmal genießt sie aber ihre freie Zeit und nutzt sie um zu reisen. Im nächsten Jahr soll es in die Heimat nach Masuren gehen.

 

Ehrenamt: Lust oder Frust?
Ohne Freiwillige geht es nicht

Uelzen. „Ich für andere – Lust und Frust im Ehrenamt“ – dieses Thema wurde im Rahmen dienstäglicher „Stadtgespräche“ im Cafe „Samocca“ angeregt diskutiert. Experten des DRK Uelzen, der Freiwilligen Feuerwehr Uelzen, von Diakonie und Familienbildungsstätte äußerten ihre Meinungen über soziales Engagement der Bürger.

Alle Teilnehmer waren sich einig: Man kann sich das Leben im Landkreis Uelzen und in Deutschland ohne Freiwillige kaum vorstellen. Ehrenamtliche schenken Zeit, Mühe, Energie und Zuverlässigkeit fast jedem Bereich des gesellschaftlichen Lebens, damit dieses letztendlich besser funktioniert.

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Das Ehrenamt stand im Mittelpunkt beim "Stadtgespräch".                              (Foto: privat)

Wie gewinnt man Freiwillige und was erwartet man von ihnen, worauf freut und worüber ärgert man sich? Diese Fragen adressierte der Moderator Pastor Florian Moitje an die Teilnehmer des Stadtgesprächs.

Der Bereichsleiter Kinder, Jugend Familie und Soziales des DRK-Kreisverbands Uelzen, Peter Vogt, erzählte aus seiner Erfahrung. Das Deutsche Rote Kreuz in Uelzen in Partnerschaft mit anderen Institutionen leitet eine Freiwilligenagentur. Dort melden sich alle Organisationen, die ehrenamtliche Hilfe brauchen, anderseits melden sich aber auch Bürger des Landkreises, die sich freiwillig engagieren möchten. Wenn eine Anfrage auf ein entsprechendes Angebot trifft, folgt oft gute Zusammenarbeit. Zeit, Lust, Interesse, Zuverlässigkeit und Ausdauer bringen erfolgreiche Freiwillige mit. Sie brauchen aber einen Ansprechpartner, mit dem sie kleine und große Probleme lösen können, sehr wichtig für sie sind Anerkennung und Respekt. Was bewegt freiwillige Helfer? „Sie wollen etwas sinnvolles tun, aber natürlich auch Spaß haben und vielleicht Kontakte knüpfen“, sagt Peter Vogt.

Mehr sozialengagierte jüngere Menschen braucht zurzeit die Freiwillige Feuerwehr Uelzen. Man kann sagen, dass es schon brennt: Die Leute fehlen!

„Beim Deutschen Roten Kreuz haben Ehrenamtliche Vorrang, was eine hauptberufliche Anstellung betrifft. Wenn in einer Bewerbung steht, dass die Person freiwillig engagiert ist, hat sie ein großes Plus als zukünftiger Arbeitnehmer“, – weiß Peter Vogt zu schätzen. „Außerdem sehen Freiwillige viel glücklicher aus“, – behauptet Landespastor für Ehrenamtliche Albert Wieblitzaus aus eigener Erfahrung.

Nach den Beiträgen der Experten fanden ausgiebige Gespräche zwischen den anwesenden Uelzener Bürgern statt. Man würde sich aber wünschen, dass es mehr Teilnehmer gäbe, die sich für das Thema interessieren.

Stadtgespräche wurden ab April 2016 von der Kirchengemeinde St. Marien mit Unterstützung von Kirchenkreis, Diakonieverband, Familienbildungsstätte Uelzen und dem Cafe Samocca organisiert. Der nächste Termin mit dem Thema „Sterbehilfe“ findet am 8. November, um 18 Uhr statt.

 

Alles über Erste Hilfe
Wiederbelebung, stabile Seitenlage und Helmabnahme

altUelzen. Erste Hilfe stand im Mittelpunkt der Veranstaltung, die erstmalig im Rahmen des Internationalen Erste Hilfe-Tages im DRK-Mehrgenerationenzentrum (MGZ) in Uelzen stattgefunden hat. Sylvia Krebs, zuständig für die Breitenausbildung beim DRK-Kreisverband Uelzen, hatte sich für diese Veranstaltung einiges einfallen lassen. „Wir haben verschiedene Stationen mit unterschiedlichen Schwerpunkten alteingerichtet“, sagte Sylvia Krebs. Die wichtigste sei die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) gewesen. „Wer wollte konnte zusätzlich den AED (Automatisierter externer Defibrillator) testen und feststellen, wie leicht der Umgang mit dem Gerät ist“, sagte Krebs. So habe man den Teilnehmern die Angst vor diesem Gerät nehmen können.
An weiteren Stationen war das Wissen um die stabile Seitenlage und die Helmabnahme nach einem Unfall gefragt. Anhand von Skizzen mussten die Teilnehmer Verbände mit einem Dreieckstucalth anlegen. „Das geht gar nicht so einfach“, stellten sie fest. Wer alle Stationen durchlaufen hatte, konnte an einem Quiz teilnehmen. Wer gut aufgepasst hatte, war in der Lage alle zehn Fragen richtig zu beantworten. Für die Sieger, sie wurden übrigens ausgelost, gab es Gutscheine für die Teilnahme an einem Erste Hilfe-Kurs und Frühstück im Mehrgenerationenzentrum zu gewinnen. Simone Dirr, Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Uelzen, und freiwillige Helfer aus den Ortsvereinen, sorgten mit der Aktion „Kein kalter Kaffee“ dafür, dass die Kaffeetassen der Gäste immer gut gefüllt waren. Außerdem gab es frisch gebackene Waffeln und Matschbrötchen.

 

Der etwas andere Unterricht
Schulkinder erkunden Rettungswagen

Uelzen. Im Rahmen des außerschulischen Nachmittagsangebots an der Sternschule in Uelzen erklärte der Bereichsleiter Rettungsdienst, Michael von Geyso, 17 Schülern im Alter von acht und neun Jahren (aufgeteilt in zwei Gruppen) einen Rettungswagen. Unterstützt wurde er dabei von Kollegen aus dem Rettungsdienst. Die Kinder nahmen das Angebot begeistert wahr und löcherten die DRK-Mitarbeiter mit Fragen. Besonders interessant wurde es, als der Rettungswagen zu einem Notfall gerufen wurde und mit Blaulicht und Martinshorn vom Schulhof fuhr. Nur kurze Zeit später fuhr ein anderes Team mit dem Rettungswagen (RTW) vor und setzte die Besichtigung fort. Auch eine erste Klasse nutzte die Gelegenheit sich den RTW genau anzusehen und erklären zu lassen.
Der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Uelzen war auf Einladung der Verkehrswacht Uelzen zur Sternschule gekommen, die dieses Angebot initiiert hat.

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Kleiderkammer an neuem Standort
DRK und IDA kooperieren

altDer DRK-Kreisverband Uelzen ist mit dem Dienstleistungszentrum IDA aus Uelzen eine Kooperation eingegangen. Am Dienstag, 5. Juli, öffnet auf dem Gelände des Dienstleistungszentrums IDA, Karlstraße 6 in Uelzen, die Kleiderkammer.

Rund zehn Jahre war die Kleiderkammer des DRK-Kreisverbands Uelzen an der Albertstraße 11 in Uelzen angesiedelt. Aufgrund der beengten Raumsituation war diese Lösung für alle Beteiligten nicht zufriedenstellend. Der DRK-Kreisverband machte sich auf die Suche nach einem Partner und fand diesen beim Dienstleistungszentrum IDA (Integration durch Arbeit) in Uelzen. Dort findet ab Dienstag, 5, Juli, zukünftig an vier Tagen der Woche (Dienstag bis Freitag), in der Zeit von 11 bis 12 Uhr die Kleiderausgabe statt.

„Wir sind sehr froh, dass wir diese Kooperation schließen konnten“, sagt der Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbands, Heinz Meierhoff. Denn so sei es jetzt möglich, die Kleiderausgabe an nicht wie bisher einem Tag der Woche,sondern an vier Tagen durchzuführen. Die verlängerten Öffnungszeiten werdendurch die Mitarbeiter von IDA ermöglicht.

Auch Gerard Minnaard, Initiator und Chef von IDA, freut sich über diese Kooperation, da DRK und IDA auch schon in der Vergangenheit gut zusammengearbeitet haben. „Die Kleiderkammer vervollständigt das Angebot des Sozialen Kaufhauses“, sagte er. Alles sei jetzt standortorientiert an einem Platz. Die Öffnungszeiten werden bedarfsorientiert entwickelt.

In einer spektakulären Umzugsaktion sind die drei Container aus der Albertstraße in die Karlstraße umgezogen. Dort wurden sie auf einem extra angefertigtem Fundament wieder aufgestellt. Die Mitarbeiter von IDA verpassten den Containern einen nealtuen Farbanstrich, die Regale wurden aufgestellt und die Kleidungeingeräumt.

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Die Kleidungsstücke können dort ausgesucht, anprobiert und zu niedrigen Preisen erworben werden. Gut erhaltene, gebrauchte Textilien können dort oder weiterhin beim DRK-Kreisverband Uelzen, Ripdorfer Straße 21 abgegeben werden. Sie können aber auch in einen der zehn DRK-Sammelbehälter im Landkreis Uelzen gegeben werden. Diese werden regelmäßig durch das DRK geleert und der Inhalt zum Sozialen Kaufhaus gebracht.

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Spiel und Spaß
Erlebnistag für die ganze Familie

Uelzen. Einen unbeschwerten Tag im Stadtwald erleben 60 Familien mit ihren Kindern. Die Jugendhilfe des DRK-Kreisverbands Uelzen hatte abteilungsübergreifend (Familienhilfe, Jugendhilfezentrum, Wohngruppe, flexible Hilfen) eingeladen. Schon von weitem zog den Familien der Duft von gebratenen Würstchen in die Nase. Bevor sie sich aber an dem vielfältigen Büfett gütlich tun konnten, waren sie aufgefordert einen Bewegungsparcours zu durchlaufen. Zehn Stationen hatten die Mitarbeiter der flexiblen Hilfen im Wald aufgebaut. Es mussten gerochen, geschmeckt, balanciert und Wasser geschöpft werden. Beim Memory-Spiel war Konzentration, beim Dreibeingehen Koordination gefragt. Die Eltern hatten bei diesem Spieleparcours eine ganz besondere Funktion: sie konnten von ihren Kindern als Joker eingesetzt werden. „Wir wollten erreichen, dass die Familien ein Gemeinschaftserlebnis haben“, sagte Matthias Dörner, Erzieher im Jugendhilfezentrum. Das sei rundum gelungen, alle haben sehr viel Spaß gehabt.Zur Belohnung gabs für die Teilnehmer bunte Tüten gefüllt mit kleinen Preisen. Unter anderem Gutscheine mit Einlassermäßigung für das Spieleparadies Miranda und von MyCity für das Badue. (F.:Karolat)

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Konzentration war beim Memory-Spiel gefragt Die Geschicklichkeit musste beim Wasserschöpfen... ...unter Beweis gestellt werden.
                                         (F: Karolat)

 

"Zeichen setzen!“ Kein kalter Kaffee
DRK schenkt Kaffee aus

Uelzen/Landkreis. Mit einem heißen Kaffee bedankt sich das Deutsche Rote Kreuz bei allen für die umfangreiche Unterstützung seiner Arbeit. Auf den Bahnhöfen Bienenbüttel, Bad Bevensen, Uelzen und Suderburg verteilten Mitglieder der Ortsvereine, der Bereitschaften Uelzen und Bad Bevensen sowie hauptamtliche Mitarbeiter des DRK-Kreisverbands Uelzen Kaffee an die Reisenden und Pendler. Mit dieser Aktion ist auch der Startschuss für die neue Werbekampagne „Zeichen setzen!“ des Deutschen Roten Kreuz gefallen. Mit dieser Kampagne soll die Einzigartigkeit und Vielfalt des Deutschen Roten Kreuzes verdeutlicht werden. Das Rote Kreuz ist die bekannteste Hilfsorganisation in Deutschland. Die Arbeit im Speziellen und die umfangreiche Bandbreite der Angebote ist vielen Bürgern ebenso wenig gegenwärtig wie die Tatsache, dass auch Helfer Hilfe brauchen.

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Susanne Ewald, Ortsvereinsvorsitzende in Bienenbüttel, verteilte Kaffee an
Pendler und Reisende.
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Der DKR-Kreisverband Uelzen mit seinen rund 4500 Mitgliedern, 1000 ehrenamtlichen und 750 hauptamtlichen Mitarbeitern leistet wertvolle Dienste für alle Menschen. Ob in der Flüchtlingshilfe, im Rettungsdienst, beim Pflegedienst und der Kinder- und Jugendarbeit, Ortsvereinen sowie im Blutspendedienst – überall werden gesellschaftlich wichtige, wertvolle und notwendige Aufgaben wahrgenommen. Durch ihr gemeinsames Engagement können die vielfältigen Aufgaben zum Wohle Aller erfüllt werden.

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Der DRK-Ortsverein Bad Bevensen (links) wurde von den Mitgliedern der DRK-Bereitschaft Bevensen unterstützt.
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Auf dem Bahnhof in Suderburg verteilte die stellvertretende Präsidentin des DRK-Kreisverbands Uelzen, Simone Dirr, den Kaffee gemeinsam mit dem Ortsverein Suderburg.
(Fotos: Depner)
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Auf dem Hundertwasser-Bahnhof Uelzen verteilten die Mitglieder der Ortsvereine Uelzen, Nettelkamp, Ostedt und Suhlendorf, Mitarbeiter des DRK-Mehrgenerationenzentrums Uelzen (links) und Mitglieder der DRK-Bereitschaft Uelzen (rechts) Kaffee an Reisende und Pendler.                                                                                                    (Fotos (9): Karolat)

 

"ZEICHEN SETZEN!"
Kein kalter Kaffee - DRK startet neue Werbekampagne

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Das Rote Kreuz schenkt Kaffee aus! „Wir wollen uns damit anlässlich des Weltrotkreuztages für die umfangreiche Unterstützung unserer Arbeit bedanken“, sagt Konrad Lampe, Präsident des DRK-Kreisverbands Uelzen.

Dieser lädt am Montag, 9. Mai, in der Zeit von 6 bis 9 Uhr unter dem Motto „DRK – kein kalter Kaffee“ zum Gratis-Kaffee ein. Ehrenamtliche der DRK-Ortsvereine und der Bereitschaften Uelzen und Bevensen werden in dieser Zeit Kaffee auf den Bahnhöfen Uelzen, Bad Bevensen, Bienenbüttel und Suderburg an Reisende und Pendler verteilen.

Das DRK im Landkreis Uelzen

Mit seinen rund 4500 Mitgliedern und 1000 Ehrenamtlichen allein beim Kreisverband Uelzen leistet das DRK wertvolle Dienste für alle Menschen. Ob in der Flüchtlingshilfe, im Rettungsdienst, beim Pflegedienst, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie im Blutspendedienst – überall nimmt das Deutsche Rote Kreuz gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr.

Standorte zur Aktion „DRK – Kein kalter Kaffee“
29553 Bienenbüttel, Bahnhof, 6 bis 9 Uhr
29549 Bad Bevensen, Bahnhof 6 bis 9 Uhr
29525 Uelzen, Bahnhof 6 bis 9 Uhr
29556 Suderburg, Bahnhof 6 bis 9 Uhr

Mit eben diesem Ziel startet das DRK zeitgleich die neue Kampagne „ZEICHEN SETZEN!“ Sie soll Einzigartigkeit und Vielfalt des Deutschen Roten Kreuzes verdeutlichen und für Engagement im Roten Kreuz werben. „Das Rote Kreuz ist die bekannteste Hilfsorganisation in Deutschland. Doch was wir konkret alles tun, die umfangreiche Bandbreite unserer Angebote, ist vielen Bürgern ebenso wenig gegenwärtig wie die Tatsache, dass auch Helfer Hilfe brauchen“, sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters anlässlich des Kampagnenstarts.

Hintergrund zum Weltrotkreuztag

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Auf seine Initiative begann vor 152 Jahren die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, zu der inzwischen weltweit 190 nationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen

 

Kostenloser Zugang zum Internet
Freifunk in Flüchtlingsunterkunft Nothmannstraße

altUelzen. Über das Uelzener Freifunk Netzwerk gelangen seit einiger Zeit auch die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Nothmannstraße in Uelzen kostenlos ins Internet. Sechs im Haus verteilt stehende Freifunk-Router ermöglichen den rund 150 Bewohnern den Zugang. Der Zugang zum Internet ist für die Flüchtlinge fast existenziell, denn so können sie mit ihren Familienangehörigen, die sich noch in Kriegsgebieten, auf der Flucht oder in anderen Flüchtlingsunterkünften in Deutschland aufhalten, Kontakt halten. Der DRK-Kreisverband Uelzen als Betreiber der Einrichtung freut sich über diese weitreichende Spende des gemeinnützigen Vereins Freifunk Uelzen e. V.. Die Mitglieder des Vereins haben die Router ehrenamtlich installiert, die für die Anbindung notwendige Internetverbindung wurde vom Eigentümer der Unterkunft für zwei Jahre bezahlt. Die Router sind eine Spende vom Hersteller TP-Link, der 1000 Router an Freifunk Communities in ganz Deutschland zur ausschließlichen Verwendung für Flüchtlingsunterkünfte gespendete, die Verkabelung übernahm die Firma Mario Penz Elektronik aus Uelzen.

„Freifunk Uelzen bietet freies WLAN für alle“, sagt Rüdiger Biernat, der das Freifunk-Projekt in Uelzen im Dezember 2014 offiziell gestartet hat. „Das Internet fördert zudem eine schnelle Integration der Flüchtlinge, da auf dem Handy laufende Apps (beispielsweise zum Deutschlernen) häufig eine Internetverbindung benötigen“, erklärt Klemens Liefland, Schatzmeister des Vereins.

 

Landkreis Uelzen verleiht Ehrennadel
DRK-Mitarbeiter ausgezeichnet

Uelzen. In Anerkennung ihrer besonderen ehrenamtlichen Verdienste bei der Ankunft mehrerer Sonderzüge mit Flüchtlingen im vergangenen Jahr wurden  Björn Busenius, Daniel Muhsik und Andreas Schulze von Landrat Dr. Heiko Blume in einer kleinen Feierstunde mit der Ehrennadel des Landkreises Uelzen ausgezeichnet.

Als der Landkreis Uelzen am 10. September 2015 vom Niedersächsischen Innenministerium die Mitteilung erhielt, dass am nächsten Tag ein Zug mit Flüchtlingen zur Weiterverteilung in andere Landkreise und Bundesländer am Bahnhof Uelzen erwartet wird, übernahmen die drei nun Geehrten beim DRK  fehderführend die Organisation der Bereitstellung von Verpflegung, medizinischer Betreuung und sanitären Einrichtungen sowie der Zuweisung zu den Bussen für die Weiterfahrt.










Landrat Dr. Heiko Blume (von links), Björn Busenius, Andreas Schulze, Daniel Muhsik und Heinz Meierhoff bei der Verleihung der Ehrennadel des Landkreises. (Foto: Landkreis Uelzen)

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Alle drei haben sich bei der Bewältigung dieser Herausforderung durch ihr ehrenamtliches Engagement verdient gemacht. In der Folgezeit wurden von den drei Geehrten gemeinsam mit zahlreichen anderen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Rahmen einer extra dafür gebildeten „Task-Force“ Flüchtlinge aus insgesamt neun weiteren Zügen bei der Ankunft in Uelzen betreut.

Dieses überaus vorbildliche ehrenamtliche Engagement nahm Landrat Dr. Blume nunmehr zum Anlass, sich durch die Verleihung der Ehrennadel des Landkreises zu bedanken. „Ohne Ehrenamt ist Vieles in unserem Gemeinwesen nicht möglich. Deshalb verbinde ich den Dank an die drei DRK-Helfer mit einem Dank an alle, die sich im Landkreis ehrenamtlich engagieren – nicht nur auf dem Feld der Flüchtlingsbetreuung.“, so Blume.

Heinz Meierhoff, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Uelzen, zeigte sich erfreut über die Ehrung: „Das DRK hat auch hier gezeigt, dass es für vielfältige Aufgaben gewappnet ist und kurzfristig zum Wohle der Allgemeinheit auf außergewöhnliche Herausforderungen reagieren kann.“, so Meierhoff.

 

Heidefläche führt Menschen zusammen
Flüchtlinge der DRK-Notunterkunft Camp Bad Bodenteich und Forstschüler der Georgsanstalt Ebstorf arbeiten gemeinsam

Uelzen/Bad Bodenteich. „Das ist ein sehr gutes Beispiel für eine gelungene Integrationsarbeit“, sagt Torsten Nowotny von der Kurverwaltung Bad Bodenteich. 30 Flüchtlinge aus der DRK-Notunterkunft Camp Bad Bodeneich und 25 Schüler der Fachoberschule Forst der Georgsanstalt Ebstorf entkusselten gemeinsam eine Heidefläche in der Nähe der DRK-Notunterkunft. „Die Stimmung ist ausgezeichnet“, sagt auch Hans-Ludwig Greve, Fachbereichsleiter der Georgsanstalt. Forstschüler und Flüchtlinge arbeiteten Hand in Hand. „Die Schüler sägen die Bäume und Sträucher um, die Flüchtlinge holen alles aus der Fläche und stapeln es am Wegesrand auf“, erzählt der Lehrer. „Die gemeinsame Aktion ist ein großes Joint Venture!“

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Die Idee, die Arbeit gemeinsam zu machen, stammt von einem der Forst-Schüler. „Warum fragen wir nicht, ob die Flüchtlinge uns helfen können?“ Gesagt, getan – alle sind mit großem Eifer dabei. Schon im vergangenen Jahr waren die Schüler der Georgsanstalt mit von der Partie, als man ein anderes Stück der Bodenteicher Heide, die über viele Jahre hinweg vernachlässigt wurde, entkusselte. Die Entkusselung der Heide findet einmal jährlich unter der Regie der Kurverwaltung statt. „Viele Freiwillige packen mit an“, sagt Maren Bohnecke, die auch die heutige Aktion federführend mit Organisiert hat. „Im letzten Jahr haben wir schon viel geschafft“, sagt sie. Aber das, was heute geschafft werde, sei einfach unglaublich. Das übertrifft alles, freut sie sich. „Die Schlagkraft ist verdoppelt worden.“

Begeistert dabei ist auch Laurin Mesch (18), Schüler der Forstklasse, aus  Nordrhein Westfalen. „Alle sind so fleißig und sehr freundlich“, sagt er. Und wenn man sie frage, erzählen die Flüchtlinge auch gerne ihre Geschichte. „Es ist beeindruckend, was die Menschen hinter sich haben.“ Sein 17-jähriger Mitschüler stammt aus Schleswig-Holstein. „Ich habe hier sehr viele positive Erfahrungen gemacht“, erzählt er.

Aber auch Xeri (20) und Marwan (37), beide stammen aus dem Irak, sind begeistert dass sie sich endlich einmal wieder richtig auspowern können. Sie sind sehr angetan von der Zusammenarbeit mit den Forstschaltülern. „Das macht uns wirklich großen Spaß“, sagen sie unisono. Sie lobten besonders das gemeinsame Frühstück, das aus Lunchpaketen aus dem Camp und einer großen Portion leckerer Brötchen von Maren Bohnecke bestand. Für das Mittagessen sorgte die DRK-Bereitschaft Uelzen. Sie tischte heiße Erbsensuppe auf, die sehr gerne von allen Beteiligten gegessen wurde.

Am kommenden Sonnabend startet eine weitere Aktion in der Heide. Dann werden Freiwillige unter der Regie der Bodenteicher Kurverwaltung die restlichen Arbeiten durchführen. Die Schlepperfreunde Bad Bodenteich sorgen für die Abfuhr der Bäume und Sträucher.

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Warme Füße für die Kinder im Camp Bad Bodenteich
Ernstings family spendet 50 Paar Socken

Bad Bodenteich. Die Firma Ernstings familiy spendete für die Kinder in der DRK-Notunterkunft Camp Bad Bodenteich 50 Paar Socken. Diese wurden stellvertretend von Chahed (10, links) aus Syrien und Ali (12) aus Afghanistan in Empfang genommen.
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Hintergrund zum Weltrotkreuztag

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Auf seine Initiative begann vor 152 Jahren die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, zu der inzwischen weltweit 190 nationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften gehören. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen