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Aus der Bereitschaft 2018

 

Drohne sucht Kurpark ab
60 Einsatzkräfte an Personensuche in Bad Bevensen beteiligt

Bad Bevensen. Während am Himmel über Bad Bevensen der Mond hell leuchte und das Thermometer fünf Grad Celsius anzeigt, wird ein 70-jähriger Mann in der Kurstadt, seitdem Nachmittagsstunden (22. Oktober 2018) aus einer Klinik vermisst. Um 22 Uhr wurden die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr Bad Bevensen sowie von der DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen alarmiert.

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In Abstimmung mit der Polizei wurde das erste Suchgebiet festgelegt. Während einige Helfer eine örtliche Klink nach dem Vermissten absuchten, fuhren andere das Gebiet um den Kurpark ab. Zeitgleich startete die Drohne des DRK um mittels Wärmebildkamera den angrenzenden Park großflächig abzusuchen. Die Suche konnte über einen separaten Monitor am Boden von den Beteiligten verfolgt werden.

Zudem fuhr die Polizei mit fünf Fahrzeugen ebenfalls abgestimmte Gebiete ab. Parallel dazu rückte die DRK-Rettungshundestaffel mit vier Flächensuchhunden an, zugleich erreichte auch ein Leitender Notarzt (LNA) den Sammelpunkt am Bad Bevenser Kurhaus.

Gegen 23.20 Uhr kam dann der Funkspruch, das eine auffällige Person im Bereich der Ortschaft Weste von einer aufmerksamen Bürgerin gesehen worden war. Eine daraufhin sofort entsandte Streifenwagenbesatzung konnte die Person kurze Zeit später ausfindig machen. Er erneuter Funkspruch brachte dann Erleichterung, bei der gefundenen Person handelte es sich um den 70-Jährigen. Augenscheinlich wohlauf, wurde der Mann nach Bad Bevensen in die ortsansässige Klink zurückgefahren, wo der Notarzt noch einen kurzen Check durchführte.

Für die 33 Einsatzkräfte der Feuerwehr, den 14 Helfern vom DRK sowie der Polizei war der Einsatz gegen 23.45 Uhr beendet.

 

Drohne hilft Leben retten
DRK-Kreisverband stellt neues Einsatzmittel in den Dienst

Uelzen. Knapp 100 km/h schnell, Windgeschwindigkeiten bis 40 km/h, böenresistent und eine Kamera mit Wärmealtbildfunktion – die neue Drohne die der DRK-Kreisverbands Uelzen jetzt vorgestellt hat, kann sich sehen lassen. Konnte man mit der ersten Drohne des Uelzener DRK nur bei Tageslicht fliegen, ist die neue Drohne auch für Flüge in der Dunkelheit geeignet. Sie kommt insbesondere bei Einsätzen der Rettungshundestaffel zum Einsatz. „Gerade bei Dunkelheit können wir die Einsatzkräfte am Boden gut unterstützen, da die Drohne über eine integrierte Wärmebildkamera verfügt“, sagt der DRK-Kreisbereitschaftsleiter Andralteas Schulze. Aufgrund von eingebauten Sensoren könne man punktgenau Temperaturen aus der Luft messen. „Handelt es sich um die vermutlich vermisste Person, werden die Koordinaten direkt an die am Boden tätigen Einsatzkräfte übermittelt“, erklärt Schulze. Und wie das geht, wird anhand einer Übung, dem anwesenden Publikum eindrücklich vorgeführt. Bei diesem handelt es sich um die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Uelzen und der Polizei. Eine Suchaktion wird aus der Luft direkt auf eine Großbildleinwand im DRK-Seminarhaus übertragen, so dass das Publikum live miterleben kann, was die Drohne bei Dunkelheit überträgt, beziehungsweise, was aus der Luft zu sehen ist.

Die Drohne kann aber nicht nur zur Personensuche eingesetzt werden. Mit ihr können sich Einsatzkräfte am Boden aus der Luft einen gezielten Lageüberblick verschaffen, beispielsweise bei schwerzugänglichen Unfall- oder Einsatzorten. Des Weiteren kann sie Feuerwehren aus der Luft bei der Suche nach Glutnestern oder Brandherden unterstützen. So können gezielt Löschangriffe vorgenommen werden.

Die Drohne wird auf dem Einsatzleitwagen der DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen mitgeführt. Daher ist die Vorlaufzeit bei einem Einsatz gering. Die DRK-Bereitschaft verfügt über sieben ausgebildete Drohnenpiloten, die derzeit fleißig den Umgang mit dem neuen Einsatzmittel trainieren.

 

Feuer in Trocknungsanlage
DRK bei Einsatz bei der Zuckerfabrik

Am 22. September kam es gegen 21.22 Uhr zu einem Feuer bei der Nordzucker AG im Werk Uelzen. Durch den Ausfall des Antriebsmotors einer Trockentrommel kam diese zum Stillstand - infolgedessen entzündeten sich die in der Trockentrommel befindlichen getrockneten Schnitzel durch Überhitzung. Unmittelbar nach Ausbruch des Feuers leiteten die Mitarbeiter erste Löschmaßnahmen ein. Die Feuerwehr Uelzen wurde mit dem Einsatzstichwort F3 – Vollalarm alarmiert.

Nach Eintreffen daltes Einsatzleiters Torsten Strauer und dessen Erkundung wurde zusammen mit leitenden Mitarbeitern die weiteren Maßnahmen besprochen. Aufgrund des zu erwartenden Einsatzes unter Atemschutz wurden umgehend die Feuerwehren Oldenstadt, Kirchweyhe, Westerweyhe sowie die DRK Bereitschaft Uelzenalt nachalarmiert.

Zwei Trupps unter Atemschutz gingen in die Halle vor, um mittels Strahlrohr und mobilen Wasserwerfern die Trocknungstrommel zu kühlen. Im Verlaufe des Einsatzes konnte die Trommel geöffnet und Wasser direkt in den Brandherd eingebracht werden. Die Kühlung zeigte ihre Wirkung - relativ schnell entspannte sich die Lage. Durch den schnellen Einsatz wurde die Trocknungsanlage bei dem Brandereignis nicht beschädigt. Für die Umwelt und Anwohner bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die eingesetzten Einsatzkräfte beendet.

Im Einsatz: Feuerwehren Uelzen, Kirchweyhe, Westerweyhe, Oldenstadt, DRK-Rettungsdienst, DRK-Bereitschaft Uelzen

 

Fit für den Ernstfall
Übung der Medizinischen Task Force 3 in Bad Bodenteich

altBad Bodenteich. Eine lange Wagenkolonne fährt auf das Gelände der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft Camp Bad Bodenteich. Bei der Kolonne handelt es sich um eine Teileinheit der Medizinischen Task Force 3 (MTF3). Die MTF ist ein Einsatzgroßverband einer Katastrophenschutzeinrichtung des Bundes, von der es in Deutschland insgesamt 66 Stück gibt. Die MTF3 besteht aus Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus den Landkreisen Uelzen, Lüchow-Dannenberg, Harburg, Stade Rotenburg und Celle, des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) aus Lüneburg sowie der Freiwilligen Feuerwehr Elsdorf. Mehr als 150 ehrenamtliche trainieren den Ernstfall, in diesem Fall den Aufbau eines Behandlungsplatzes 50. Ihr Auftrag lautet: Unterstützung der imaginären „Klinik links der Ilmenau“ bei der Aufnahme leichtverletzter Personen. In nur 60 Minuten entsteht eine Zeltstadt bestehend aus fünf Behandlungszelten, Eingangs- und Dekontaminationszelt und einem Ausgangszelt eben zur imaginären „Klinik links der Ilmenau“.

„Es ist wichtig, immer wieder die Abläufe zu trainieren“, sagt Daniel Muhsik vom DRK-Kreisverband Uelzen, Abteilungsleiter der MTF3. Da die Einsatzkräfte teilweise bis zu vier Stunden unterwegs seien, habe man nur einmal im Jahr die Gelegenheit gewisse Szenarien zu üben.

Mit großem Interesse wurde die Übung auch von Vertreten des Verbindungskommandos der Bundeswehr des Landes Niedersachsen, sowie dem Referatsleiter Katastrophenschutz des Niedersächsischen Innenministeriums, Mirko Temmler, verfolgt. Das Fazit der Übung ist durchweg positiv.

Die MTF ist ein Arztbesetzter Einsatzgroßverband, die Katastrophenfall mit 112 Kräften des Rettungs- und Sanitätsdienst, Feuerwehr und ärztlicher Unterstützung über Ländergrenzen hinaus ausrücken soll. Bei er MTF handelt es sich um eine Katastrophenschutzeinheit des Bundes.

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OpenR in Uelzen
DRK-Einsatzkräfte sind für Festivalbesucher da

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An den drei Tagen des OpenR in Uelzen war täglich rund 70 Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaften Uelzen und Bad Bevensen im Einsatz. Unterstützt wurden sie von der SEG DRK Lüneburg.

Uelzen. An den drei Festivaltagen im August sorgte eine große DRK-Mannschaft der Bereitschaften Uelzen und Bad Bevensen dafür, dass im Notfall schnelle Hilfe da ist. Zwei Sanitätsstationen waren auf dem Gelände zu finden. Das Sanitätszelt hinter der Bühne wurde an den drei Tagen des Festivals von der SEG DRK Lüneburg betreut. Regelmäßig waren Fußstreifen auf dem Gelände unterwegs.

Und schon bevor das eigentliche OpenR in Uelzen startete, waren die Ehrenamtlichen der DRK-Bereitschaft im Einsatz: Sie sicherten die umfangreichen Aufbauarbeiten sanitätsdienstlich ab und konnten gut beobachten, wie sich das Albrecht-Thaer-Gelände in Uelzen zur Almased-Arena verwandelte

Bei perfektem OpenR Wetter waren täglich bis zu 70 ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Sie versorgten und betreuten rund 90 Patienten. Hauptsächlich waren Insektenstiche zu versorgen. Mehrere Personen reagierten allergisch und mussten notärztlich versorgt werden. Eine Person wurde aufgrund dieser allergischen Reaktion ins Klinikum Uelzen eingeliefert. Insgesamt wurden an den drei Festivaltagen sieben Personen zur weiteren Behandlung ins das Klinikum Uelzen gefahren.

Insgesamt ist das OpenR eine ruhige Veranstaltung gewesen, so dass die Einsatzkräfte die vielfältige Musik genießen konnten.

Neben dem Sanitätsdienst hat die Küchencrew auch die Verpflegung der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei übernommen. Sie wurden mit Gegrilltem und Salaten, Reis mit Puten-Fruchtcurry sowie Spaghetti Bolognese versorgt.

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Impressionen des OpenR 2018    

 

 

 

Examenskurs unterstützt Wunschmomente
305 Euro aus der Klassenkasse

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Luise-Marie Wiese (vierte von links) überreicht, stellvertretend für den Examenskurs 2018, die Spende an den DRK-Kreisbereitschaftsleiter Andreas Schulze.

Uelzen. Eine Spende in Höhe von 305 Euro für die Initiative „Wunschmomente“ überreichte Luise-Marie Wiese, stellvertretend für den Examenskurs 2018 des Helios Klinikums Uelzen. Das Geld stammt aus unserer Klassenkasse“, sagt sie. Anstatt es untereinander aufzuteilen, habe man sich entschlossen das Geld einem guten Zweck zukommen zu lassen. Andreas Schulze bedankte sich bei allen für die Unterstützung der ehrenamtlichen DRK-Initiative.

 

Spende für Wunschmomente
Unterstützung durch ITSM-Group aus Wolfsburg

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Gesa Wüncke, ITSM-Group Wolfsburg, überreicht eine Spende an den DRK-Kreisbereitschaftsleiter Andreas Schulze.

Uelzen. Über eine Spende von 100 Euro freut sich die Initiative „Wunschmomente“ der DRK-Bereitschaft Uelzen. Sie wurde jetzt von Gesa Wüncke, Prozesskoordinatorin der ITSM-Group aus Wolfsburg, an den DRK-Kreisbereitschaftsleiter Andreas Schulze übergeben. Die Spende stammt aus der Kaffeekasse der Mitarbeiter. „Wir haben schon verschiedene Projekte mit einer Spende unterstützt“, sagt Gesa Wüncke. Jetzt haben die Kollegen gemeinsam beschlossen, „Wunschmomente“ erneut zu unterstützen. Bereits im vergangenen Jahr überreichte die ITSM-Group eine Spende von 500 Euro. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, diese großartige, ehrenamtliche Initiative zu fördern“, sagt Gesa Wüncke. Für gesunde Menschen sei es alltäglich, Fahrten oder Ausflüge zu unternehmen, Erkrankte hingegen seien auf die Hilfe anderer angewiesen. „Daher ist es einfach nur schön, dass „Wunschmomente“ Wünsche erfüllt“, so Gesa Wüncke.

 

DRK-Bereitschaft Bad Bevensen gestaltet die Sendung Plattenkiste
Werbung in eigener Sache

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Robert Hoffmann, DRK-Bereitschaftsleiter Bad Bevensen (von links), Meike Karolat (PÖA), Moderatorin Kerstin Werner und DRK-Kreisbereitschaftsleiter Andreas Schulze.

Bad Bevensen/Hannover. Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am 20. Juni zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Robert Hoffmann, Meike Karolat und Andreas Schulze mit Moderatorin Kerstin Werner über die Arbeit der DRK-Bereitschaft Bad Bevensen. Einer der Titel in der Sendung ist „Stayin' alive" von den Bee Gees. Dieses Lied hat den idealen 100er-Takt für die Herz-Lungen-Wiederbelebung, um das richtige Tempo beizubehalten, erläutert Robert Hoffmann.
30 Mitglieder hat die DRK-Bereitschaft Bad Bevensen, die zum Kreisverband Uelzen gehört. Meike Karolat kümmert sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie bewundert ihre Kolleginnen und Kollegen sehr für deren Dienst. Robert Hoffmann ist „reingewachsen", erzählt er verschmitzt, denn: Schon seine Mutter war beim DRK und nahm ihn als Kind immer mal wieder mit. Andreas Schulze war die Hilfe am Menschen wichtiger als die Pflichtzeit bei der Bundeswehr. „Ich wollte mich drücken, und damals musste man sich noch für zehn Jahre verpflichten für einen Ersatzdienst", berichtet er. Es gefiel ihm gut – bis heute ist er mit Leib und Seele DRKler. Kommt jemand zum DRK, der sich engagieren möchte, der wird geschult. Am Anfang steht eine Ausbildung zum Sanitätshelfer. Je nach persönlichem Interesse kann sich derjenige anschließend in viele verschiedene Richtungen weiterbilden. Sanitätsdienst, Betreuungsdienst, Sanitäter in der in Bad Bevensen ansässigen DRK-Rettungshundestaffel – vieles ist möglich.

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20062018 Bereitschaft Plattenkiste
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Im August beim Auftritt von Tim Bendzko, Howard Carpendale und vielen anderen beim Uelzen OpenR werden die Bereitschaften Bevensen und Uelzen im Einsatz sein. Sie leisten den Sanitätsdienst und betreuen die Besucher. „Sie können sich in guten Händen wissen“, sagt der Bevenser Bereitschaftsleiter. Unterstützung bekommen sie von den Bereitschaften aus Lüneburg und Lüchow-Dannenberg.

Die Bevenser haben schon Konzerte von Peter Maffay und den Ärzten betreut. Als Elton John zu Gast war, wollte der britische Künstler einen „Leibarzt" für den Fall der Fälle... Der ausgewählte Arzt war begeistert von dieser Aufgabe. Passiert ist aber nichts. Manche Künstler wollen zwischen den Liedern Sauerstoff einatmen, denen wird dann beispielsweise zugefächelt vom Sauerstoffgerät aus

Einsätze stehen an, wenn beispielsweise wegen eines Unwetters ein ICE liegen bleibt. Dann werden durchaus mehrere hundert Fahrgäste betreut. Den Fall hatten sie beim Sturm vor einiger Zeit: Im ICE wurde Kaffee gekocht, erzählt Meike Karolat. Im Zug wurde sogar gefeiert, obwohl er zehn Stunden feststand. Die Reisenden kauften in der Stadt diverse Speisen und auch französisches Baguette und Rotwein. Das DRK kochte für alle, berichten die Plattenkiste-Gäste heiter: Gummibärchen helfen auch weiter - für die Seele. Im Katastrophenfall, wie beispielsweise beim Elbehochwasser 2013, ist das DRK immer dabei, sie unterstützen alle Helfer, durchaus über Tage - verwandeln eine Turnhalle in ein Feldbett-Lager. 2015 fuhren die DRK-Leute nach Hamburg und bauten eine Zeltstadt für viele Flüchtlinge. Elf Züge aus Passau landeten zunächst in Uelzen. Viele reisten weiter, andere wurden von hier aus in ganz Niedersachsen verteilt. Das kostete Zeit, und die Flüchtlinge mussten versorgt werden - mit Decken, mit Nahrung, mit Getränken. Dafür sorgte das DRK und kümmerte sich auch um medizinische Versorgung, soweit dies nötig war.

Die Jüngsten sind um 30, die Ältesten über 70 in der DRK-Bereitschaft Bad Bevensen. Ehrenamtlicher Nachwuchs wird also dringend gesucht. Ab 16 Jahre kann sich jede/r melden - zum Beispiel am Mittwochabend um 19 Uhr mal vorbei kommen beim DRK-Haus in Bad Bevensen und Kontakt aufnehmen. Es ist sehr vielseitige und befriedigende Arbeit, versprechen die Gäste. Die Dienstabende finden in Zusammenarbeit mit der DRK-Bereitschaft Uelzen statt. Jeder Abend hat ein besonderes im Vorfeld ausgearbeitetes Thema.

Für Rückfragen und für die Veröffentlichung dieser Kontaktdaten setzen Sie sich bitte mit Robert Hoffmann,
Telefon 05821 9767025 oder per Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. in Verbindung.

Von Montag bis Freitag heißt es zwischen 12 und 13 Uhr bei NDR 1 Niedersachsen „Die Plattenkiste – Hörer machen ein Musikprogramm“. Die Sendung wird komplett von den Gästen gestaltet. In der Sendung können sich Vereine, Clubs, Organisationen vorstellen – egal ob Chor, Surfclub, Theater- oder Selbsthilfe-Gruppe. Informationen zur Bewerbung unter www.ndr1niedersachsen.de

 

 

Vierter Einsatz in fünf Tagen:
DRK-Bereitschaft sichert Feuerwehrgroßeinsatz sanitätsdienstlich ab. Neun Feuerwehren im Einsatz.

13062018 Feuer Kl PretzierUelzen/Klein Pretzier. Gegen 0.30 Uhr am Mittwoch, 13. Juni wurde die DRK-Bereitschaft Uelzen zum vierten Einsatz innerhalb von fünf Tagen gerufen. In Klein Pretzier war eine leerstehende Scheune in Brand geraten. Bereits beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehren stand die zirka fünf mal 15 Meter große Fachwerkscheune im Vollbrand.13062018 Feuer Kl Pretzier 1

Das DRK war mit zwei Rettungswagen der SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe), dem Einsatzleitwagen und dem OrgL an der Einsatzstelle und sorgte für die sanitätsdienstliche Sicherheit der Feuerwehreinsatzkräfte. Ebenfalls
vor Ort war der Rettungswagen der DRK-Rettungswache Bad Bodenteich. Dieser konnte nach Eintreffen der SEG zur Rettungswache zurückkehren.

Zur Absicherung der umstehenden Gebäude wurde die Drehleiter der Feuerwehr Uelzen alarmiert. Dank eines Großaufgebots von Feuerwehren konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Insgesamt waren 118 Feuerwehrmänner und -frauen aus acht Freiwilligen Feuerwehren (Wieren, Stederdorf, Ostedt, Drohe, Emern, Kahlstorf, Lehmke, Suhlendorf) der Samtgemeinde Aue sowie die Feuerwehr Uelzen, unter anderem mit der Drehleiter, im Einsatz.

 

Großbrand zwischen Medingen und Bruchtorf
Feuerwehren über 36 Stunden im Dauereinsatz

Medingen. Unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK stand die 80 mal 20 Meter

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große Scheune im Vollbrand. Erst in den letzten Tagen wurden in der mit Photovoltaik eingedeckten Scheune große Mengen Stroh eingelagert. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung und der Gefahr der Brandausbreitung musste die Bahnstrecke Hamburg-Hannover zeitweise für den Zugverkehr gesperrt werden. 

Da während der ersten Stunden des Einsatzes nicht abzuschätzen war, ob bzw. wann die Scheune mit ihren Stahlelementen einzustürzen wird, entschloss Einsatzleiter Stefan Burmester mit seinen Führungskräften, das Gebäude samt Inhalt kontrolliert abbrennen zu lassen. „Das gepresste Stroh aus der Scheune zu bergen, war ein zu hohes Risiko für meine ehrenamtlichen Einsatzkräfte vor Ort, für die ich die Verantwortung trage“, so Burmester.

Mit Strahlrohren und Wasserwerfern wurde das Ausbreiten der Flammen auf benachbarte Felder, dem Bahndamm sowie einer angrenzenden Birkenschohnung verhindert.

Zum Schutz der eingesetzten Helfer der Freiwilligen Feuerwehren stand die DRK-Bereitschaft Uelzen mit Rettungswagen, Einsatzleitwagen und Betreuungseinheiten vor Ort zur Verfügung. So wurden unter anderem die Kräfte über die Nacht versorgt. Als wertvolle Unterstützung zur Lagebeurteilung erwies sich zudem die Drohne der DRK-Bereitschaft. So konnten Luftaufnahmen vom betroffenen Gebäude sowie der weitläufigen Umgebung aus der Vogelperspektive gemacht werden.

Zur Spitzenzeit waren über 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK an der Brandstelle tätig.

Gegen Morgen konnten die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen werden und durch weitere Ortsfeuerwehren aus der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf ergänzt werden. 

Besonders erwähnenswert sind die Bürgerinnen und Bürger, die die ehrenamtlichen Helfer bereits in der Nacht versorgt haben. Vielen Dank für die wertvolle Unterstützung. Ebenso unterstütze eine Bäckerei die zahlreichen Helfer mit Brötchen.

Die Wasserversorgung für die umfangreiche Abriegelung des Brandobjekts wurde über lange Wegstrecken aus Medingen und Bruchtorf herangeführt. Mit Unterstützung der Landwirte konnten zudem aus Brunnen für die Feldberegnung Wasser zum Brandort gepumpt werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Verlauf des langwierigen Löscharbeiten kamen noch Bagger zum Einsatz. Mit ihnen wurde das Brandgut aus der Scheune geborgen und nach und nach durch die Brandschützer abgelöscht.

Immer wieder wurden Feuerwehren aus dem Einsatz herausgelöst und später wieder angefordert. Nach über 36 Stunden konnten die letzten ehrenamtlichen den Brandort wieder verlassen.

Im Einsatz: DRK-Rettungsdienst, DRK-Bereitschaften, Polizei, Freiwillige Feuerwehr Altenmedingen, Bad Bevensen, Jelmstorf, Seedorf, Barum, Bienenbüttel, Drögennottorf, Eddelstorf, Himbergen, Römstedt, Secklendorf, Tätendorf-Eppensen, Röbbel, Groß Hesebeck, Emmendorf, Gollern, Jastorf, Natendorf, Weste, Oetzendorf, Testorf, Hohenbünstorf, Ebstorf. (Fotos: Feuerwehr, DRK)

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DRK-Rettungshund findet vermisste Person lebend wieder! 
Olek ist der Held des Tages

Nach einer mehrstündigen Suche findet ein Hund der DRK-Rettungshundestaffel Uelzen eine vermisste Person lebend wieder

Uelzen. Der Einsatzalarm für die DRK-Rettungshundestaffel kam um 2:12 Uhr: Vermisste Person in Celle-Bostel. Der Erfolg für die Rettungshundestaffel Uelzen dann gegen 7 Uhr morgens: Person lebend durch Suchhund gefunden!

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Olek, ein neunjähriger Ogar Polski, ist der Held von Bostel. Er fand nach intensiver Suche die vermisste Person. Neben Olek war auch Marie (rechts), ein dreijähriger Kurzhaar Collie, an der Suche beteiligt.

Die fast blinde und orientierungslose alte Dame war zuletzt gegen 21 Uhr von einer Pflegekraft gesehen worden. Eine
Suche im Pflegeheim verlief erfolglos. Auch die Suche der alarmierten Polizei und des Polizeihubschraubers plus Wärmebildkamera blieb ohne Ergebnis. Die DRK-Rettungshundestaffel Uelzen rückte mit vier Teams
aus, um sich auf die Suche nach der Vermissten zu machen.

Zusätzlich war der Einsatzleitwagen mit der an Bord befindlichen Drohne im Einsatz. Diese unterstützte bei
einsetzender Helligkeit aus der Luft die Einsatzkräfte bei ihrer Suche. Nachdem die Hunde in einem ersten Durchgang die Dame nicht finden konnten, wurden sie nach einer Pause auf eine weitere Suchrunde geschickt. Mit Erfolg: Ein Suchhund fand die Seniorin auswärts von Bostel abseits eines Weges im Feldbereich liegend. Vom Wegesrand aus war sie nicht zu sehen und wäre wohl ohne den Einsatz des Hundes nicht gefunden worden. Die Gerettete war glücklicherweise noch ansprechbar und wurde sofort ins Krankenhaus gebracht.

 

 

130 Blutspender begrüßt
Familienfest und Flohmarkt der DRK-Bereitschaft Uelzen

Uelzen. 130 Blutspender, davon 30 Erstspender – die Resonanz auf die Blaulichtblutspende und Familienfest der DRK-Bereitschaft Uelzen ist großartig. „Die Veranstaltung ist sehr gut gelaufen“, sagte der DRK-Kreisbereitschaftsleiter Andreas Schulze. 30 Flohmarktstände, Hüpfburg, Kinderschminken, DRK-Rettungshundestaffel, Präsentation von Drohne und Fahrzeugpark waren neben dem Blutspendetermin im DRK-Seminarhaus Anziehungspunkt für hunderte von Besuchern. Während die Großen beim Blutspenden waren konnten sich die Kleinen die Zeit vertreiben. Sie tobten

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Kleine Erholungspause - die Hunde der Rettungshundestaffel wurden mit vielen Streicheleinheiten bedacht.

auf der Hüpfburg herum oder ließen sich vom Jugendrotkreuz bunte Gesichter schminken. Gemeinsam konnten Eltern und Kinder über den großen Flohmarkt in der Fahrzeughalle der DRK-Bereitschaft bummeln und nach Schnäppchen Ausschau halten. Während des gesamten Tages waren zudem die Teams der DRK-Rettungshundestaffel vor Ort und erzählten über die gemeinsame Arbeit von Menschen und Tier bei der Suche nach Vermissten Personen. Die Hunde kamen an diesem Tag ganz besonders auf ihre Kosten: sie genossen unendlich viele Streicheleinheiten. Besonders die Kinder waren ganz verliebt in die vierbeinigen Einsatzkräfte. Auch die Einsatzmöglichkeiten der Drohne wurden dem interessierten Publikum demonstriert.

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Auch die Mitglieder der DRK-Bereitschaft nutzten die Gelegenheit zum Blutspenden.

Eine nicht endende Schlange stand beim Blutspendetermin im DRK-Seminarhaus. „Wir freuen uns sehr, dass dieser so gut angenommen wurde“, sagte Schulze. Besonders erfreulich sei, dass auch 30 Erstspender begrüßt werden konnten. Er dankte dem Blutspendeteam für die hervorragende Arbeit. „Die haben wirklich schuften müssen.“

Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl von Spendern und Besuchern gesorgt. Ein halber Zentner Kartoffelsalat sowie hunderte Bratwürste und Steaks wurden verzehrt.

 

 

Rettungshunde besuchen Kinderfeuerwehr
Frieda, Hugo, Jesse und Eddie begeistern

Voller Spannung und auch ein bisschen aufgeregt warteten die Kids der Ebstorfer Kinderfeuerwehr im Feuerwehrhaus an der Sprengelstraße auf ihren Besuch. Dann kamen sie um die Ecke gebogen, hielten und sprangen aus ihren Transportkisten.

Frieda, Hugo, Jesse und Eddie hatten sich angesagt. Und wer glaubt, dass diese Vier etwa neue Mitglieder oder Betreuer sind, der irrt. Denn: Alle Vier kamen auf vier Pfoten daher, stupsten die Kids mit ihrer feuchten Nase und wedelten freundlich mit dem Schwanz. Doch zunächst hatten sie bei Herrchen und Frauchen brav am Platz zu sitzen. Gut erzogen und hervorragend ausgebildet sind sie ja, die Hunde der DRK-Rettungshundestaffel Uelzen. Und genau das stellten sie nach einer kurzen Vorstellung eindrucksvoll unter Beweis.

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Für die Kids der Kinderfeuerwehr war es eine helle Freude, erzählt und gezeigt zu bekommen, wie die Arbeit mit den Hunden erfolgt. So war das Eis schließlich auch zwischen den eher Schüchternen und den Vierbeinern gebrochen, als es darum ging, zu füttern und zu streicheln. Und wer seinen ganzen Mut zusammennahm und sich traute, durfte sich sogar verstecken und von den Rettungshunden finden lassen. Was für ein Spektakel! Da tat es auch keinen Abbruch, dass die Staffel nach rund einer Stunde zu einem realen Einsatz nach Lüneburg abberufen wurde. Die Kids und ihre Eltern nahmen es gelassen und ließen den Nachmittag halt in gemütlicher Runde bei Keksen, Kakao und Kaffee ausklingen.

Wer sich für die Arbeit der Rettungshundestaffel interessiert, kann sich mit dem Staffelleiter Maik Barenscheer in Verbindung setzen. Er gibt gerne weitere Auskünfte, beispielsweise wann und wo sich die Rettungshundestaffel das nächste Mal trifft, er ist unter der Telefonnummer (0581) 9032275 zu erreichen.

 

Mit Wunschmomente unterwegs
Ziele sind die Elbe und Lübeck

Uelzen. „Uns ist ein wunderbarer Tag geschenkt worden“, sagt Barbara Hane. Gemeinsam mit ihrem schwer erkrankten

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Das Paar hat den Ausflug, trotz der schweren Erkrankung, genossen.

Lebensgefährten Wolfgang Macht hat sie mit dem Team der DRK-Wunschmomente eine Fahrt unternommen. „Da wir schon früher immer viel an der Elbe gewesen sind, war es unser Wunsch ein letztes Mal gemeinsam dorthin zu fahren“, sagt sie. Dank der ehrenamtlichen Initiative der DRK-Bereitschaft Uelzen konnte dieser Wunsch kürzlich erfüllt werden. Ihre Augen leuchten, wenn sie sich an diesen Tag erinnert. „Wolfgang ist im Laufe des Tages richtig aufgeblüht“, sagt sie. Er sei schon immer ein großer Naturfreund gewesen und hat es daher wieder sehr genossen mit dem Fernglas den Blick über die Elbe schweifen zu lassen. Natürlich durfte auch eine Fahrt mit der Elbfähre nicht fehlen. Dass das Wetter an diesem Tag nicht so gut gewesen ist, tat der durchweg guten Stimmung keinen Abbruch. „Wir haben diesen Ausflug sehr genossen“, erzählt die Lebensgefährtin von Wolfgang Macht. Es sei ein Tag gewesen, an dem die schwere Erkrankung im Hintergrund gestanden habe. „Der Moment hat gezählt!“ Daher ermutigt Barbara Hane auch andere schwer erkrankte Menschen das Angebot der „Wunschmomente“ in Anspruch zu nehmen. „Es ist einfach schön, wenn man noch einmal die Möglichkeit bekommt etwas Besonderes zu unternehmen“, sagt Barbara Hane. Sie ist voll des Lobes über das Wunschmomente-Team: „Man kennt sich nicht und trotzdem haben die beiden uns so einen schönen Tag bereitet.“

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Das sagt auch Erwin Diesterhöft, der nur einen Tag später mit einem Wunschmomente-Team nach Lübeck gefahren ist. „Da wollte ich schon immer mal hin“, sagt er. Dank der DRK-Initiative ist ihm dieser Wunsch erfüllt worden. Marzipan essen, durch das Wahrzeichen der Stadt, dem Holstentor, laufen, gemeinsam Kaffeetrinken – es sei ein sehr schöner Tag gewesen. Auch er rät anderen das Angebot wahrzunehmen.

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Lübeck war das Ziel einer weiteren Fahrt von Wunschmomente.

Im vergangenen Jahr sind durch das Wunschmomente-Team zwölf Fahrten durchgeführt worden. Weitere zehn Anfragen konnten leider nicht mehr erfüllt werden. In Anspruch genommen werden kann das Angebot von Menschen, die im Palliativnetz Uelzen eingeschrieben sind, da Wunschmomente ebenfalls durch das Palliativnetz unterstützt werden.

Wer sich über Wunschmomente informieren möchte, kann sich mit dem DRK-Bereitschaftsleiter Uelzen, Sascha Heinze, in Verbindung setzen. Er ist unter Telefon (0581) 9032270 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , zu erreichen.

 

Investitionen in den Katastrophenschutz
Wertschätzung für das Ehrenamt

Uelzen. Im Rahmen einer großen Feierstunde am DRK-Seminarhaus an der Miesbacher Straße 2  in Uelzen wurde durch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius der Wechsellader, der Abrollbehälter ManV, Abrollbehälter Sanitätsstation und der Kommandowagen Audi Q5 offiziell in den Dienst gestellt. „Zeitgemäße Technik ist unerlässlich, um für den Katastrophenfall gewappnet zu sein“, sagte der Innenminister. Mit den Investitionen in werde das Ehrenamt nicht nur gestärkt, sondern auch wertgeschätzt. „Die zahlreichen ehrenamtlichen Kräfte bilden in Deutschland das Rückgrat bei der Bewältigung vieler Einsatzlagen“, so Pistorius. Die ehrenamtlichen Helfer seien von herausragender Bedeutung und verdienen besondere Wertschätzung. „Ohne sie wäre ein zukunftsfähiger Bevölkerungsschutz undenkbar.“ An diesen Investitionen hat sich das Land Niedersachsen mit fast 110 000 Euro beteiligt, ein Zuschuss in Höhe von 20 000 Euro steuerte der DRK-Landesverband Niedersachsen bei.

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Auch der Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbands Uelzen, Heinz Meierhoff, zeigte sich stolz auf das Erreichte. „Mit der Anschaffung und der Indienststellung der Fahrzeuge wollen wir das Engagement unserer zahlreichen Helfer wertschätzen“, sagte er. Damit die Freude und der Einsatz bleiben, bedürfe es guter Rahmenbedingungen.

Bis zur offiziellen Indienststellung ist es ein weiter Weg gewesen. Viele Hindernisse und Hürden mussten umschifft werden. Alle Firmen, die für den Bau des neuen Containers in Frage kamen, waren komplett ausgebucht. „Das größte Problem allerdings war, dass das Land Niedersachsen genau in dieser Zeit den Katastrophenschutz neu ordnete“, sagte der DRK-Kreisbereitschaftsleiter Andreas Schulze. So wurde aus dem geplanten Abrollbehälter Technik und Sicherheit ein Abrollbehälter ManV (Massenanfall von Verletzen), der die Vorgabe vom Land Niedersachsen für einen Gerätewagen Sanität erfüllen sollte. 35 Monate nach der ersten Idee konnte der Container von der Bereitschaft in Empfang genommen werden. „Eine sehr lange Wartezeit für ehrenamtliche“, so der Kreisbereitschaftsleiter. „Das Beste ist: es ist genau das, was wir uns gewünscht haben!“

In der Zwischenzeit wurde der Abrollbehälter Sanitätsstation von den Mitgliedern der Bereitschaft in Eigenleistung ausgebaut. Sie kommt bei großen Sanitätsdiensten zum Einsatz und dient den Bereitschaftsmitgliedern als Rückzugsmöglichkeit.

Bei dem Kommandowagen Audi Q5 handelt es sich um eine Ersatzbeschaffung für das in die Jahre gekommene Vorgängerfahrzeug.

 Ausstattung Abrollbehälter ManV:
- zahlreiche Werkzeuge (Flex, Stichsäge, Akkubohrer etc.)
- diverse Sanitätsverbrauchsmaterialien
- vier Defibrillatoren
- Beatmungsgeräte
- Absauggeräte
- Spineboards
- Behandlungswagen
- Notfallkoffer, Behandlungsrucksäcke
- Schleifkorbtrage, Schaufeltrage
- aufblasbare Rettungszelte inklusive Zeltheizung
- diverse Sitzgarnituren

 

6025 Stunden ehrenamtlicher Dienst
Bereitschaft Bevensen blickt zurück

13012018 Versammlung
Die DRK-Bereitschaft Bad Bevensen hat sich zur Versammlung getroffen.

Bad Bevensen. Mehr Kameradschaft, weniger Bürokratie. Diesem Motto folgend hat die DRK-Bereitschaft Bad Bevensen im vergangenen Jahr ihr Büro im DRK-Haus um- und ausgeräumt und zu einem gemütlichen Gemeinschaftsraum umfunktioniert. „So haben wir die Möglichkeit, nach Einsätzen oder Dienstabenden noch gemütlich zusammenzusitzen und das Erlebte zu besprechen“, sagte Bereitschaftsleiter Robert Hoffmann in seinem Jahresbericht im Rahmen der Bereitschaftsversammlung. Das Jahr 2017 stand ganz im Zeichen von Sanitätsdiensten, Aus- und Fortbildung sowie Einsätzen. „Insgesamt kommen wir auf 6025 Stunden für das DRK“, sagte Hoffmann. Eine stolze Leistung, da alle Bereitschaftsmitglieder ehrenamtlich tätig seien. „Neben den normalen San-Diensten waren die Evakuierung aufgrund eines Bombenfundes in Lüneburg, das OpenR in Uelzen sowie mehrere Betreuungseinsätze auf den Bahnhöfen in Uelzen, Bad Bevensen und Bienenbüttel ganz besondere Einsätze“, sagte der Bereitschaftsleiter. Auch auf einen möglichen Einsatz beim G20 Gipfel sei man vorbereitet gewesen. „Alle Fahrzeuge waren einsatz- und abfahrbereit. Glücklicherweise wurden wir nicht angefordert“, so Hoffmann.

Im Jahr 2018 soll eine Werbekampagne, zur Gewinnung neuer Mitglieder, für die Bereitschaft Bad Bevensen gestartet werden. „Nachdem wir bereits im

13012017Hoffmann Rettmann Schulze

Für 35 Jahre aktive Mitarbeit in der Bereitschaft Bevensen wurde Michael Rettmann, (Mitte) durch den Bereitschaftsleiter Robert Hoffmann (links) und Kreisbereitschaftsleiter Andreas Schulze geehrt. Nadine Oppermann gehört seit 15 Jahren zur Bereitschaft, ihre Urkunde wird zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.

vergangenen Jahr auf dem Stadtfest in Bad Bevensen mit einem großen Infostand vertreten waren, wollen wir uns jetzt auf verschiedenen Veranstaltungen im Raum Bad Bevensen, Ebstorf und Bienenbüttel präsentieren“, sagte der Bereitschaftsleiter. Mit vielen Ideen steht der DRK-Kreisbereitschaftsleiter Andreas Schulze an der Seite der Bevenser Bereitschaft. „Wir werden Flyer und Plakate erstellen und diese an den entsprechenden Schulen verteilen“, sagte Schulze. Auch werde man im Rahmen von Veranstaltungen oder verkaufsoffener Sonntage in Bad Bevensen Erbsensuppe anbieten. „So kommen wir mit den Menschen ins Gespräch und können über die Arbeit einer Bereitschaft berichten“, sagte Schulze. „Oftmals wissen die Menschen nur wenig über das, was in einer Bereitschaft passiert.“ Sie seien erstaunt über die vielfältige Arbeit.

Des Weiteren werden die Dienstabende der Bereitschaften Bevensen und Uelzen zukünftig gemeinsam durchgeführt. Diese finden immer mittwochs statt, Treffen ist um 19 Uhr am DRK-Haus in Bad Bevensen. Gemeinsam fahren die Bereitschaftsmitglieder dann nach Uelzen.

13012018 Herwig Norrmann

 


Ehrung für Herwig Noormann
Eine ganz besondere Ehrung gab es für das langjährige Bereitschaftsmitglied Herwig Noormann: aufgrund seiner Tätigkeit wurde er vom DRK-Kreisverband Uelzen zum stellvertretenden Bereitschaftsleiter ehrenhalber ernannt. Der Kreisverband würdigt damit Noormanns Arbeit für das Deutsche Rote Kreuz. Besonders verdient hat sich Herwig Noormann um die Geschichte des Roten Kreuz gemacht. Er hat tausende Exponate zusammengetragen und zu einer Wanderausstellung zusammengeführt. Nachdem diese in vielen Teilen Deutschlands gezeigt wurde, ist sie derzeit beim DRK-Landesverband Hamburg eingelagert.


Die Rettungshundestaffel

Die Rettungshundestaffel (RHS) Uelzen besteht derzeit aus acht Hundeführern und elf Hunden. Fünf Teams sind einsatzfähig geprüft. Im Jahr 2017 wurde sie zu fünf Personensuchen in den Landkreisen Uelzen, Gifhorn und Lüneburg angefordert. Bei zwei weiteren Einsätzen war die Staffelleitung unterstützend und koordinierend für die Rettungshundestaffel Lüneburg tätig. Um fit für Einsätze zu sein, trifft sich die RHS zweimal wöchentlich zum Training. Veranstaltungen im gesamten Landkreis wurden genutzt, um die Arbeit der RHS in der Öffentlichkeit bekannter zu machen und das Können der Teams vorzuführen. Insgesamt leisteten die Mitglieder der Rettungshundestaffel 2750 Stunden ehrenamtliche Arbeit.