| Ablauf der Blutspende |
Vorbereitung zur BlutspendeVor der eigentlichen Blutspende werden Ihre Unterlagen von einem Team - Mitarbeiter zusammengestellt. Sie erhalten das vorbereitete Entnahme-Set für die Blutspende und einen Aufkleber auf die Hand, der genau den gleichen Nummerncode aufweist wie Ihr Blutbeutel. Dieses dient der anonymen Identifikation Ihrer Spende.BlutentnahmeEs werden Ihnen 500 ml Blut abgenommen. Das erfolgt natürlich mit sterilem Einwegmaterial und birgt für einen gesunden Menschen mit über 50 kg Körpergewicht keinerlei medizinisches Risiko. Bitte melden Sie sich aber in jedem Fall, wenn Sie sich nicht wohl fühlen sollten. Nachdem der Blutbeutel voll ist, werden noch Röhrchen mit wenigen Millilitern Blut gefüllt. Diese Proben sind für Labor - Untersuchungen (Blutgruppen-Bestimmung, Testung auf HIV, Hepatitis B und C, Syphilis und einen Leberenzym-Wert) erforderlich. Sollte sich hierbei ein von der Norm abweichender Befund ergeben, werden wir Sie umgehend benachrichtigen.Versorgung der Punktionsstelle, RuhebereichNebenwirkungen wie Kreislauf-Reaktionen, blaue Flecken und Nachblutungen der Punktionsstelle lassen sich deutlich verringern. Deshalb sollen Sie sich auf dem Ruhebett 10 Minuten ausruhen. Bitte drücken Sie in dieser Zeit bei gestrecktem Arm auf die Punktionsstelle. Danach sollen Sie 5 Minuten sitzen (Auch eine Vorsichtsmaßnahme, um den Kreislauf zu stabilisieren). Nach der Ruhezeit wird die Punktionsstelle mit einem Verband oder Pflaster versorgt.Vertraulicher Spender-SelbstausschlussZur Sicherheit der aus Ihrem Blut hergestellten Präparate müssen wir Sie nach den geltenden Bestimmungen zur Blutspende bitten, das vertrauliche "Spender- Selbstausschluss-Formular" in jedem Fall anzukreuzen und in die Urne zu werfen. Sie haben damit die Möglichkeit, diskret und anonym zu entscheiden, ob Ihre Blutspende für Patienten verwendet werden kann. Kreuzen Sie das rote Feld an, wird Ihre Blutspende vernichtet. Ein Grund könnte sein, dass Sie unter moralischem Druck zur Blutspende gegangen sind, aber Ihre Blutspende wegen eines Risiko-Intim-Kontaktes einen Patienten gefährden würde. Nur wenn Sie das grüne Feld ankreuzen, kann Ihre Spende für Patienten freigegeben werden. Kreuzen Sie nichts an, oder vergessen Sie, den Zettel in die Urne zu werfen, dürfen wir Ihre Blutspende nicht verwenden!ImbissAls kleines "Dankeschön" laden wir Sie zum Imbiss ein. Die ehrenamtlichen DRK-Helfer/innen haben alles für Sie vorbereitet. Bitte nehmen Sie auf jeden Fall ein Getränk ein, um schnell die gespendete Flüssigkeitsmenge im Körper zu ersetzen. Warten Sie mindestens 30 Minuten bis zur Teilnahme am Straßenverkehr. Wir empfehlen, nach der Spende auf Alkohol zu verzichten und mindestens 1 Stunde nicht zu rauchen.
Ihren Blutspender- und Unfallhilfepass bekommen Sie in den nächsten zwei Wochen zugeschickt. Tragen Sie diesen bitte immer bei sich, denn darin ist Ihre Blutgruppe vermerkt. Sie kann im Notfall lebensrettend sein. Anmeldung am SpenderempfangDie ehrenamtlichen DRK-Helfer/innen begrüßen Sie zur Blutspende. Ihre Personalien werden anhand Ihres gültigen amtlichen Personalausweises oder Reisepass aufgenommen sowie Name und Adresse Ihres Hausarztes dokumentiert. Bitte legen Sie uns bei jeder weiteren Spende Ihren Blutspender-Pass vor, und teilen Sie uns eine Änderung Ihrer Anschrift oder Ihres Namens mit.Sie bekommen einen "Erstspender-Button" mit Ihrem Namen. Bitte stecken Sie ihn gut sichtbar an Ihre Kleidung. So sieht jeder, dass Sie sich zum ersten Mal trauen, und Sie bekommen deshalb ausführlichere Informationen. Ankreuzen des Spender-FragebogensBitte lesen Sie zunächst die Informationen für Blutspender aufmerksam durch, und beantworten Sie anschließend die Fragen auf dem Spender-Fragebogen durch Ankreuzen der Kästchen JA oder NEIN. Wenn Sie etwas nicht verstehen, wird Ihnen der voruntersuchende Arzt gerne weiterhelfen.
Bitte denken Sie an Ihre vollständige Unterschrift mit Vor- und Zunamen unten auf dem Spender-Fragebogen. Bedienen Sie sich bitte an den bereitgestellten Getränken. Haben Sie heute schon ausreichend getrunken? Ärztliche Untersuchung und Feststellung Ihrer SpendefähigkeitDer Arzt informiert Sie nochmals über die Blutspende, bespricht mit Ihnen offene Fragen, untersucht Sie und entscheidet unter Berücksichtigung aller Befunde über Ihre Spendefähigkeit. Ihr Herz wird abgehört, Blutdruck und Puls werden gemessen sowie Ihre Körpertemperatur im Ohr. Wenn alles in Ordnung ist, steht Ihrer Blutspende nichts im Weg. Falls Sie nicht Blut spenden können, wird Ihnen der Arzt die Gründe hierfür erklären. Gegebenenfalls werden wir Ihnen eine weitere Abklärung mit Ihrem Hausarzt empfehlen. Auch wenn Sie nicht Blut spenden dürfen, laden wir Sie herzlich zu einem Imbiss ein.Blutfarbstoffbestimmung (Hämoglobin)In Ihrem eigenen Interesse wird vor der Blutspende Ihr roter Blutfarbstoffwert (Hämoglobin) aus dem Finger bzw. Ohr bestimmt, um eine Blutarmut (Anämie) auszuschließen und Sie nicht durch die Blutspende zu gefährden. |



