| Staffelleiter: |
Ulrich Mosbach Klein Bünstorfer Str. 2 - 4 29549 Bad Bevensen |
Telefon 0581 - 90 32 275 Telefax 05821 - 97 670 26 E-Mail
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Die DRK-Rettungshundestaffel Uelzen wurde im September 2011 gegründet und ist der Bereitschaft Bad Bevensen angegliedert – dort ist auch das Einsatzfahrzeug stationiert.
Zur Zeit besteht die Rettungshundestaffel aus sieben Teams.
Unsere Teams arbeiten alle ehrenamtlich und werden nach den Vorgaben des DRK ausgebildet. Hierzu gehören neben der Helfergrundausbildung theoretische und praktische Module für die Vier- und Zweibeiner. Eine umfangreiche Sanitätsausbildung, Erste Hilfe am Hund, Kynologie, Orientierung und Kartenarbeit, Einsatztaktik und Sprechfunk (BOS) sind nur einige Teilgebiete der Ausbildung.
Für eine erfolgreiche Ausbildung der Hunde ist ein gewisser Grundgehorsam erforderlich, so dass alle Hunde eine Begleithundeprüfung erfolgreich ablegen müssen. Bevor die Ausbildung des Hundes beginnt, muss ein Eignungstest für Rettungshunde abgelegt werden. Am Ende der Ausbildung von Mensch und Hund steht die Rettungshundeprüfung nach DIN 13050, die – ähnlich des TÜV beim Auto – alle 18 Monate erneut erfolgreich abgelegt werden muss, um die Einsatzfähigkeit zu erhalten.
Als Einheit des Katastrophenschutzes stehen wir an 365 Tagen im Jahr an 24 Stunden für Einsätze zur Verfügung. Wir arbeiten mit Polizei, Feuerwehr, dem THW und weiteren Hilfsorganisationen zusammen.

Die Alarmierung der DRK-Rettungshundestaffel Uelzen erfolgt überdie Einsatzleitstelle in Uelzen unter der Telefonnummer 0581-19222.
Unsere Aufgabe ist es, vermisste und/ oder hilfebedürftige Personen zu suchen, aufzufinden und sie kompetent zu versorgen. Oft handelt es sich bei den zu suchenden Menschen um ältere Personen (z.B. Demenzkranke), Personen mit Suizidabsichten, Personen, die nach Autounfällen unter Schock den Unfallort verlassen haben, verirrte Pilzsammler oder Jogger und auch vermisste Kinder.
Wir bilden in der DRK-Rettungshundestaffel Uelzen Flächensuchhunde aus. Flächensuchhunde folgen unspezifischem menschlichem Geruch. Sie arbeiten ohne Leine und sind so in der Lage, innerhalb kurzer Zeit große Flächen abzusuchen und können Geruch – abhängig von der Witterung – über große Distanzen wahrnehmen. Unsere Hunde zeigen gefundene Personen durch Verbellen an.
Neben Flächensuchhunden gibt es auch Trümmersuchhunde, Personenspürhunde – s.g. Mantrailer – und auch Hunde in der Wasserrettung. In der Rettungshundestaffel Uelzen werden z.Zt. ausschließlich Flächensuchhunde ausgebildet und geführt.
Für die Ausbildung zum Rettungshund eignen sich viele „Hundetypen“ – sowohl Mischlinge als auch Rassehunde. Wichtig ist, dass die Hunde „geländegängig“ sind, also weder zu groß noch zu klein sind. Ebenso müssen die Hunde über eine gewisse „Wesensstärke“ verfügen.

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